Jahrbuch für Historische Bildungsforschung Band 14
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
25.02.2009
Herausgeber
Sektion Historische BildungsforschungVerlag
Verlag Julius KlinkhardtSeitenzahl
348
Maße (L/B/H)
21.8/15.9/2.6 cm
Gewicht
546 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7815-1671-7
Bd. 14 (2008) befasst sich im Themenschwerpunkt mit den in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besonders ausgeprägten Bemühungen des Staates und gesellschaftlicher Kräfte wie der Katholischen Kirche, erzieherisch auf Heranwachsende und Erwachsene einzuwirken und auf diesem Wege „Volksbildung“ zu betreiben. Dabei werden verschiedene Länder: Spanien, Mexiko, Deutschland, Japan – teilweise vergleichend – betrachtet und bislang wenig beachtete Aspekte wie das Medium Rundfunk und die Verkehrserziehung in den Blick genommen.
In den Abhandlungen reicht das zeitliche Spektrum vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Themen sind: die Bedeutung von Schule und Lehre im Prozess des Aufwachsens und für die Differenzierung der Lebensphasen im späten Mittelalter; die Schule als Instrument von Disziplinierung und Elitebildung in der nachreformatorischen Zeit; die wachsende Bedeutung der Rechenfähigkeit für das Wirtschaftshandeln von Bauernkaufleuten vom Ende des 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts; die erstaunliche Überlebens-fähigkeit der Temperamentenlehre in der Pädagogik des 19. Jahrhunderts; schliesslich der misstrauische Blick einer an bürgerlichen Stadtraum-vorstellungen orientierten Sozialpädagogik auf die „Strasse als Miterzieher“.
In der Rubrik Quelle und Kommentar wird eine amtliche Initiative zur Reform der Schulstruktur in der frühen NS-Zeit vorgestellt und historisch verortet. Der Beitrag in Diskussion und Kritik analysiert die weltweite Entwicklung der Historischen Bildungsforschung seit 1990 im Spiegel ihrer Zeitschriften. In Einblicke/Rückblicke/Ausblicke wird ein „Klassiker“ der (Sozial-)Pädagogik einem „Schwarzen Pädagogen“ gegenüber gestellt; ferner wird die Entwicklung der lateinamerikanischen Bildungsgeschichtsschreibung in ihren Grundlinien nachgezeichnet.
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