Neusachliche Motive in Erich Kästners "Fabian"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-27309-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Seminar "Literatur in der Diktatur", 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die schonungslos dokumentarische Satire - der Angestellten-, Grossstadt-, Raum-, Entwicklungs- oder Bildungsroman Fabian - wird zur Literaturbewegung der neuen Sachlichkeit, die sich in der Weimarer Republik entfaltete, gezählt. Die Fragestellung der vorliegenden Arbeit zielt auf diese Zuordnung ab. Es soll anhand der im Fabian behandelten Themen und Milieus sowie ihrer sprachlichen Verarbeitung untersucht werden, wie hoch der ,neusachliche' Gehalt des vorliegenden Werkes ist. Hierfür wird vorab der politische und ökonomische Hintergrund der Weimarer Republik grob skizziert. Anschliessend werden die Handlung zusammengefasst und einige Schlüsselfiguren näher charakterisiert. Dabei werde ich auf die vielen Berührungspunkte zwischen den Romanfiguren und dem Leben Erich Kästners aufmerksam machen. Anschliessend werden Eigenschaften und Besonderheiten der Neuen Sachlichkeit erläutert. Darauf aufbauend wird die intensive Auseinandersetzung mit den Motiven ,Frauenbild', ,Zeitungs- und Werbewesen', ,Film', ,Technologie' und ,Rationalisierung' analysiert. Seine Schilderungen der ,neuen' Frau machen eine Generationskluft in der wissenschaftlichen Kästner-Rezeption deutlich. In den jüngeren Publikationen wird immer wieder die Doppelbödigkeit Kästners' moralischer Haltung kritisiert. Daran schliesst das Kapitel über den schon im Titel präfigurierten Moralismus an, worauf schliesslich die Ergebnisse der Untersuchung resümierend zusammengeführt werden.
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