Nachtigall-Marten, N: Der Minderheitenschutz des Völkerbunde
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.03.2009
Verlag
VDMSeitenzahl
196
Maße (L/B/H)
22/15/1.2 cm
Gewicht
272 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-12169-8
Osmanischen Reiches hervorgegangene Jugoslawien war
zwar an religiöser, sprachlicher und nationaler
Vielfalt kaum zu überbieten, das Prinzip des
integralen Jugoslawismus verhinderte jedoch, dass
dieser Vielfalt eine Bedeutung zugestanden wurde. In
diesem Sinne verfolgte Belgrad in Vardar-Mazedonien,
der heutigen Republik Mazedonien, eine
rücksichtslose Serbisierungspolitik, trotz der 1919
unterzeichneten und vom Völkerbund überwachten
Minderheitenschutzverträge. Infolgedessen
erreichten den Völkerbund zwischen 1920
und 1939 eine grosse Anzahl von Beschwerden, die die
Verletzung des Minderheitenschutzes beklagten. Das
die nationale Zugehörigkeit der mazedonischen
Bevölkerung zudem nicht immer klar war,
zeigte sich schon daran das sein slawischer Teil
wechselweise als bulgarisch und mazedonisch
bezeichnet wurde. Gestützt auf die Akten des
Völkerbundarchivs erläutert dieses Buch warum
die "Mazedonische Identitätenfrage" so eine heikle
und problematische Angelegenheit war, welche Rolle
der Völkerbund dabei spielte und warum die Politik
Belgards diesbezüglich ganz und gar verfehlt war.
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