Kollektives Gedächtnis und die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit Eine Theorie der Erinnerungskulturen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.08.2009
Verlag
HarrassowitzSeitenzahl
224
Maße (L/B/H)
24/17/1.6 cm
Gewicht
435 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-447-05921-3
Dabei bringt die Arbeit die konstruktivistische Wissenssoziologie von Peter L. Berger und Thomas Luckmann mit der Lebenswelt-Analyse von Alfred Schütz zusammen. Auf dieser theoretischen Basis systematisiert sie die Ergebnisse der Gedächtnisforschung, von den Neuro- und Literaturwissenschaften über die Psychologie und Soziologie bis zu den Geschichtswissenschaften, um zu einer kohärenten Theorie des kollektiven Gedächtnisses zu gelangen. Erinnerungskulturen sorgen dafür, gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen, und sind deshalb stets Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Eine "wahre" Erinnerung kann es in den komplexen Prozessen kollektiven Gedächtnisses nicht geben.
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