Der Narr in der deutschen Literatur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit Kolloquium in Nancy (13.-14. März 2008)
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.03.2009
Herausgeber
Jean SchillingerVerlag
Lang, Peter BernSeitenzahl
327
Maße (L/B/H)
22/15/1.9 cm
Gewicht
465 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-03911-625-6
Die Beiträge dieses Bandes gehen aus dem im März 2008 vom «Centre d’Etudes Germaniques Interculturelles de Lorraine» veranstalteten Kolloquium hervor. Sie versuchen, einen Gesamtüberblick über das Narrenmotiv im Mittelalter und der Frühen Neuzeit zu gewinnen. Im Mittelpunkt stehen Werke der deutschen Literatur, wobei auch Schriften gewürdigt werden, die unter diesem Blickwinkel bislang kaum berücksichtigt wurden. Verschiedene Perspektiven kommen zum Tragen wie die Mehrdeutigkeit des Terminus «Narr», die Beziehung zwischen Narrheit und Weisheit sowie die Vielfalt der Funktionen, die der literarische Narr innehat. Narren ermöglichen (oft kritische) Überlegungen über das Verhältnis des Menschen zu Gott, über die Legitimität der politischen Macht und nicht zuletzt über das Wesen der Literatur. Grundlegend ist auch der Bezug zur Ikonographie: Die Gestalt des Narren konkretisiert sich im Bild und erhält auf diese Weise eine Anschaulichkeit, die zu seiner Publikumswirksamkeit entschieden beigetragen hat.
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