Quotenregelungen - Möglichkeiten und Grenzen - eine nicht nur theoriegestützte Betrachtung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-28484-9
Sind Frauen auf dem Arbeitsmarkt im gleichen Masse repräsentiert wie Männer? Ergab die stärkere Einbindung der Frauen in den Arbeitsmarkt auch eine relative Aufwertung ihrer Einkommenspositionen? Erhalten Frauen bei gleicher Qualifikation den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit wie ihre männlichen Berufs genossen? Diese Debatte wird oftmals sehr emotionell geführt und eher von subjektiven Eindrücken als von repräsentativen Fakten geleitet. Daher herrscht häufig die Meinung vor, dass keine Gleichbehandlung existiere und dieser pauschal empfundenen Diskriminierung nur durch besondere Quotenregelungen zu begegnen sei. Diese Quoten sollen das als gestört empfundene Gleichgewicht des Marktes wieder herstellen. Kritiker sehen dies oft als Eingriff in einen funktionierenden Marktmechanismus, dessen freie Entfaltung durch einen ineffizienten Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit gefährdet sei und sogar eine umgekehrte Diskriminierung zur Folge haben muss. Als Hauptargument wird hier angeführt, dass eine vorhandene Ungerechtigkeit nicht durch eine andere zu ersetzen ist. Eine Quotenregelung wird seitens der Unternehmen bisher mehrheitlich abgelehnt. Zur Begründung dazu heisst es, dass in erster Linie Leistung zählt und nach dieser auch ausgewählt wird - unabhängig vom Geschlecht. Zusätzlich wird noch darauf verwiesen, dass eine Quotenregelung für Frauen nicht unbedenklich sei, denn es würde ihnen sonst unterstellt, da ss sie ihren Arbeitsplatz der Quote verdanken und nicht der eigenen Leistung. Auf die Sichtweisen der Privatwirtschaft werde ich an späterer Stelle noch genauer eingehen.
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