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Produktbild: Fliehganzleis
Band 2

Fliehganzleis Kea Laverdes zweiter Fall

Aus der Reihe Kea Laverde
4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2009

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20.1/12.1/3.2 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

2013

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1012-3

Beschreibung

Rezension

»"... Ihre Krimis sind Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde."«(Bayerisches Fernsehen - LeseZeichen)
»"... Friederike Schmöe schreibt mittlerweile ungemein routiniert, flott, ohne Umschweife. Sie lässt uns abwechslungsreich aus den unterschiedlichen Perspektiven ihrer Handelnden auf die Ereignisse blicken ... Schmöes Romane bieten ein leichtes Lesevergnügen, führen dabei aber stets hautnah und den Leser packend, weil menschlich konkret, ins Zentrum der Problematik ... "«(Coburger Tageblatt)
»"... Schnörkellos entwirrt die Autorin die Handlung. Immer neue Details kommen hinzu, Verflechtungen werden aufgelöst. Schonungslos legt Friederike Schmöe Parteiallmacht, Machtmissbrauch und grenzenlose Karriere-Gier offen, rechnet nachträglich mit dem alten DDR-System ab. Ihr zweiter Kea-Laverde-Roman ist geradlinig, spannend, lesenswert."«(Siegener Zeitung)
»"... Eine schöne Mischung aus Lokalkolorit und urdeutscher Geschichte, ein Krimi, den man gerne liest ..."«(Giessener Zeitung)
»"... Der habilitierten Bamberger Germanistin Friederike Schmöe, Jahrgang 1967, gelingt in ihrem Kriminalroman der

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2009

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20.1/12.1/3.2 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

2013

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1012-3

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
Deutschland
Email: info@gmeiner-verlag.de
Url: www.gmeiner-verlag.de
Telephone: +49 7575 20950
Fax: +49 7575 209529

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  • Callisto

    5/5

    01.02.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Kea Laverdes zweiter Fall.…

    Kea Laverdes zweiter Fall. Diesmal soll die Ghostwriterin Kea Laverde die Lebensgeschichte der Gräfin Larissa Rothenstayn zu Papier bringen. Der Ärztin gelang es 1975 auf abenteuerlichem Wege, aus der damaligen DDR zu fliehen. Kea zieht während ihrer Recherchen in das unterfränkische Schloss der Gräfin und wird so zur Zeugin eines Mordanschlags auf ihre Auftraggeberin. Kea findet diese eines Morgens schwer verletzt an einem Bach und erhält so ihren letzten Auftrag: Finde Katjas Mörder! Die Autorin ist habilitierte Germanistin und lehrt als Privatdozentin an der Universität Bamberg und der Universität des Saarlandes. Sie kann somit mit der deutschen Sprache hervorragend umgehen und ist zudem auch noch eine ausgezeichnete Krimiautorin. Zum Schreiben eines Buches gehört jedoch mehr als nur das Beherrschen der deutschen Sprache, man braucht Ideen und besonders bei Krimis sind saubere Ermittlungen und innovative Plots. Friederike Schmöe ist keine Unbekannte mehr. Lea Kaverde ist nach der Privatdetektivin Katinka Palfy bereits ihre zweite Ermittlerin. Lea Kaverde ist eine ehemalige Reisereporterin die, nach einem traumatischen Erlebnis, das sie beinahe ihr Leben kostete und sie für den Rest ihres Lebens zeichnete, ihren Unterhalt nun als Ghostwriterin verdient. Dieser Krimi ist fast schon ein historischer Krimi, denn es geht neben den aktuellen Ermittlungen auch und vor allem um die deutsch-deutsche Vergangenheit. Kea Laverde und ihr Freund, der Münchner Kommissar Nero Keller, teilen sich hierbei die Ermittlungen. Lea ermittelt die Vergangenheit und Nero die Ereignisse der Gegenwart. Die verschiedenen Handlungs- und Ermittlungsstränge werden in diesem Buch Sprachlich voneinander unterschieden. Leas Ermittlungen und Erlebnisse, werden aus ihrer Perspektive als Ich- Erzählung geschildert. Neros Ermittlungen von einem Allwissenden Erzähler in neutralerer, sachlicher Art und Weise, die auch den Charakter dieses Kommissars widerspiegelt. Dazwischen eingewoben wird die Geschichte, die Lea für ihre Auftraggeberin schreibt. Leas Schreibstil ist gänzlich anders, sie schildert die Erlebnisse unmittelbar und als wenn ihr Auftraggeber sie gerade erleben würde. Dieser Stilbruch zum Rest des Buches ist zunächst unerwartet und gewöhnungsbedürftig, aber diese stilistische Abgrenzung zu den aktuellen Ereignissen ist sehr gelungen. Der Fall an sich ist sauber ermittelt, der Leser erlebt die Recherchen unmittelbar mit und kann so miträtseln. Dabei lernt man ganz nebenbei viel über die deutsch-deutsche Geschichte, über den Bau der Berliner Mauer, die Fluchthilfe und wie diese auch mit Hilfe der Amerikaner organisiert wurde. Aber auch aktuelle Themen wie die Ehrenrenten für ehemalige DDR Funktionäre werden nicht ausgespart. Dabei verschmelzen mehrere historische Persönlichkeiten zu den fiktiven Figuren des Buches, jedoch wird in Anhang auf die historischen Fakten eingegangen und genannt, wer als historisches Vorbild diente incl. Quellenangaben. Fazit: Sehr gelungen. Ein Krimi voller sprachlicher Finesse mit sauberer, nachvollziehbarer Ermittlung und einem grünlich recherchierten historischen Thema. Lehrreicher und unterhaltsamer bayrischer Regionalkrimi. Auch wenn es sich um den zweiten Band einer Reihe handelt ist ein Quereinstieg in die Reihe möglich. Der Fall ist in sich abgeschlossen und es werden nur sehr wenige Bezüge zum ersten Fall hergestellt. Die Reihe: Schweigfeinstill: Kea Laverdes erster Fall Fliehganzleis: Kea Laverdes zweiter Fall Bisduvergisst: Kea Laverdes dritter Fall Wieweitdugehst: Kea Laverdes vierter Fall

  • Barbara Drese

    aus Polling

    4/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    fliehganzleis

    Dies ist der zweite Band mit Kea Laverder. Ich kenne den ersten Band nicht, hatte aber keine Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Da die Geschichten abgeschlossen sind, ist ein Vorwissen nicht nötig. Im Vorspann ertrinkt ein Mädchen im See während es ein Paddel zurückholen möchte. Dann geht es mit Kea der Ghostwriterin und einer Gräfin weiter. Kea soll ihre Biografie schreiben. Sie führen Interviews und in den Pausen erkundet Kea die Gegend. Eines Tages bekommt die Gräfin Besuch, unterbricht das Interview und am nächsten Tag findet Kea sie schwer verletzt am Bach. Die Polizei zählt sie natürlich erst mal zu den Verdächtigen, also bittet Kea den befreundeten Nero Keller (Polizist) um Hilfe. Alleine im Schloss holen sie schlimme Erinnerungen heim und sie bekommt Panik. Um sich abzulenken, beginnt sie an der Biografie zu schreiben. Nero kommt einen Tage später zu ihr ins Schloss und unterstützt sie darin, den Täter zu finden. Und wie soll es anders sein, die beiden finden natürlioch zueinander. Ein paar Tage später ist die Gräfin kurz ansprechbar und möchte Kea sehen. Die Gräfin bittet Kea darum, den Mörder von Katja zu finden. Nur leider weiß niemand wer Katja war. Zusammen mit Nero geht Kea einigen Hinweisen nach und besucht alte Bekannte der Gräfin. Doch niemand kann sich an eine Katja erinnern. Durch die kurzen Rückblenden in das Leben der Gräfin und die Erzählungen der Bekannten erschliesst sich nur langsam, was damals alles passiert ist und in welcher Weise sich die Gräfin und Katja nahe standen. Sobald man das herausgefunden hat, ist auch der Täter erkennbar. Friederike Schmöe war mir bisher unbekannt. Ich habe das Buch etwas skeptisch begonnen, denn mit Krimis und Kriegsberichten habe ich es nicht so. Und Kriegserzählungen sind in diesem Buch doch einige zu finden. Das Buch hat mich positiv überrascht. Es ist bis auf die Rückblicke recht spannend und flüssig geschrieben. Die Rückblicke selbst sind aber nicht wie erwartet trocken, sondern mit sehr viel persönlichen Erzählungen gespickt. (So als wenn dir Opa von früher erzählt). Einen Tatverdächtigen und einen möglichen Zusammenhang zwischen Katja und der Gräfin fasst man eigentlich schon sehr früh ins Auge (so etwa nach 120 Seiten)…die Auflösung dauert aber dann doch bis fast zum Schluss. Obwohl ich eigentlich keine Krimis lese, hat mir das Buch überraschend gut gefallen. Ich kann es nur empfehlen.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    4/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsch-deutsche Vergangenheit

    In ihrem Krimi „fliehganzleis“ befasst sich Friederike Schmöe mit der deutsch-deutschen Vergangenheit. Seit dem Mauerbau, der sich in diesen Tagen zum 48. Mal jährt, gab es immer wieder Fluchtversuche aus der damaligen DDR. Die Fluchthelfer aus dem Westen halfen aus Überzeugung, aber auch, weil es für Einige ein lukratives Geschäft war. Friederike Schmöe greift diese Geschichten in ihrem Krimi auf und geht auch auf die Methoden der Stasi, die Vetternwirtschaft unter den hohen Funktionären und die Denunziationen aus der Bevölkerung ein. Obwohl die Krimihandlung gelegentlich etwas vorhersehbar ist, schafft es die Autorin, uns auf diese unterhaltsam - spannende Weise ein wichtiges Stück innerdeutsche Geschichte näher zu bringen. Unterwegs entwickelt sie natürlich auch die Romanze zwischen ihren beiden Helden Kea und Nero weiter, so dass „fliehganzleis“ sicherlich nicht der letzte Fall der beiden sein wird.

  • Zabou1964

    aus Krefeld

    4/5

    26.08.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Aufmerksam geworden auf…

    Aufmerksam geworden auf diesen Krimi von Friederike Schmöe, bin ich durch das Thema. Ich bin sehr interessiert an der deutsch-deutschen Vergangenheit. Das ansprechende Äußere des Paperbacks zeigt einen Kieselstrand. Die Verarbeitung des Buches ist sehr gut und die Papierstärke angenehm dick, was den verhältnismäßig hohen Preis von € 11,90 für mich rechtfertigte. Kea Laverde, eigentlich Reisejournalistin, hat keine Lust mehr, dauernd unterwegs zu sein. Deshalb hat sie sich entschlossen, als Ghostwriterin ihr Geld zu verdienen. In dieser Eigenschaft ist die üppige Enddreißigerin zu Gast bei Larissa Gräfin Rothenstayn, um deren Memoiren zu Papier zu bringen. Larissa lebte einst in der DDR, aus der ihr 1975 die Flucht gelang. Eines Morgens findet Kea ihre Auftraggeberin schwer verletzt im Park. Sie wurde niedergeschlagen und hat lebensbedrohliche Kopfverletzungen davongetragen. Schon bald fühlt sich auch Kea in dem Schloss der Gräfin bedroht. Zusammen mit ihrem Freund, dem Münchner Kommissar Nero Keller, begibt sie sich auf Spurensuche und deckt dabei Stückchen für Stückchen die Ereignisse in den 70er Jahren in der DDR auf. Gelingt es ihr, den Attentäter zu finden, bevor sie selbst zum Opfer wird? Auffallend an diesem Roman von Friederike Schmöe ist die Sprache. Die habilitierte Germanistin nutzt sie, um die charakterlichen Eigenschaften der Protagonisten zu unterstreichen. Die Sicht von Kea Laverde ist als Icherzählung in der Vergangenheit beschrieben. Sie ist geprägt von kurzen Sätzen, die darauf schließen lassen, dass die Journalistin gestresst ist. Zum Teil werden originelle Wortschöpfungen eingebaut – wie z.B. die Bezeichnung „Indianer der WWW-Prärie“ für den Kommissar Keller, der sich auf Internetkriminalität spezialisiert hat. Dies soll wohl unterstreichen, dass es sich bei Kea Laverde um ein Mitglied der schreibenden Zunft handelt. Einige dieser kreativen Formulierungen waren mir jedoch zu krampfhaft um Originalität bemüht. Die Sicht von Nero Keller wird in der personellen Perspektive beschrieben. Hier ist der Schreibstil wesentlich ruhiger und bedachter, so wie der Kommissar auch der ruhende Pol in der Beziehung ist. Ereignisse aus der ehemaligen DDR werden in der Gegenwartsform geschildert. Das hat mich etwas verwirrt. Aber ich habe mich recht schnell an diesen Stil gewöhnt. „Fliehganzleis“ ist bereits der zweite Teil der Kea-Laverde-Reihe. Obwohl ich den ersten Teil noch nicht kannte, bin ich schnell mit den Figuren und deren Lebensumständen vertraut geworden. Mir hat besonders die Idee gefallen, eine Ghostwriterin als ermittelnde Hauptfigur einzusetzen. Das war für mich ganz neu in diesem Genre. Anfangs war ich, genau wie Kea, verwirrt von der Vielzahl der Figuren. Im Gegensatz zu ihr hatte ich als Leserin jedoch Einblick in die Ereignisse vor fünfunddreißig Jahren in der DDR. So konnte ich miträtseln, war der Journalistin jedoch immer einen winzigen Schritt voraus. Dieser kleine Vorteil des Lesers hat die Spannung nicht beeinträchtigt, im Gegenteil, ich fragte mich stets, wann Kea die Geschehnisse von damals aufdeckt. Meine Lieblingsfigur in diesem Krimi ist eindeutig Juliane, die 77-jährige Freundin Keas, die ihr mit Weitsicht und absoluter Ehrlichkeit des Öfteren einen Schubs in die richtige Richtung gibt. Alle Nebenfiguren sind anschaulich beschrieben. Am Ende laufen alle Fäden der Geschichte zusammen und im Epilog klärt die Autorin die noch verbleibenden Fragen auf. Im Nachwort erläutert die Autorin die historischen Zusammenhänge und nennt Quellenangabe ihrer Recherche. Einige Figuren sind

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