Die Kritik an der viktorianischen Gesellschaft in Oscar Wilde's Gesellschaftskomödie "A Woman of No Importance"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-33581-7
Arbuthnot, die als junges Mädchen von Lord Illingworth verführt worden ist und ihren
gemeinsamen Sohn Gerald alleine gross zieht. Sie verschweigt Lord Illingworth die
Identität ihres Sohnes, sodass weder Vater noch Sohn das jahrelange Leid der Mutter
nachempfinden können. Gerald ist schockiert, als seine Mutter ihn anfleht, sich gegen
seine Karriere als Sekretär bei Lord Illingworth zu entscheiden. Erst als Lord Illingworth
sich Hester Worsley, der Angebeteten seines Sohnes, sexuell annähert, entschliesst Gerald
sich, den Kontakt zu seinem Vater fortan zu meiden.
A Woman of No Importance (1894) übt ähnlich wie Wildes drei weitere Komödien Lady
Windermere's Fan (1892), An Ideal Husband (1895) und The Importance of Being
Earnest (1895) scharfe Kritik an der viktorianischen Gesellschaft. In allen vier Social
Comedies zeigt Wilde den Konflikt zwischen dem Individuum und der Gesellschaft auf,
worauf in Kapitel 3 näher eingegangen wird.
In der vorliegenden Hausarbeit wird dargelegt und analysiert, wie die viktorianische
Gesellschaft von Wilde in A Woman of No Importance präsentiert, karikiert und kritisiert
wird. Dabei ist von Relevanz, welche gesellschaftlichen Gegebenheiten und
Bedingungen von Wilde kritisiert werden und welche dramenspezifischen Methoden er
zur Untermauerung der Kritik wählt. Zunächst werden die Stock Figures vorgestellt und
analysiert und des Weiteren wird aufgezeigt, inwieweit Wilde mit Hilfe der rekurrenten
Motive im Drama einen weiteren Grundstein zur Kritik an der viktorianischen
Gesellschaft gelegt hat. Im letzten Kapitel wird darauf eingegangen, welche Rolle die
Woman with a Past Mrs. Arbuthnot und die Puritanerin Hester unter dem Gesichtspunkt
des Konfliktes zwischen dem Individuum und der Gesellschaft spielen.
[...]
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