Interkulturelle Kommunikation als Herausforderung im Krankenhaus Am Beispiel muslimischer Patienten
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.07.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-36175-5
Diese Ausarbeitung wird sich damit beschäftigen, wie schwierig es ist einander zu verstehen, wenn kulturell unterschiedlich geprägte Handlungsweisen im Gesundheitssystem in Deutschland aufeinandertreffen. Handlungsweisen in Bezug auf Krankheit, Schmerz, Scham, Sterben oder aber auf Familie können den zunehmend internationaler werdenden Krankenhausaufenthalt prägen.
Im Folgenden wird aufgezeigt, dass der Besuch im Krankenhaus eine grosse Belastung sowohl für Migranten, als auch für Pfleger oder Ärzte sein kann. Denn im weitesten Sinne hat das Krankenhaus auch eine Art eigener Kultur.
Da das Thema Interkulturelle Kommunikation im Krankenhaus ein sehr weites ist, beziehe ich mich an dieser Stelle auf die Zielgruppe der muslimischen Patienten. Diese bildet in Deutschland die grösste zugewanderte Migrantengruppe. Ausserdem sind die kulturellen Unterschiede der religiösen Vorstellungen durch den Islam besonders different und somit prägend für die Kommunikation im Krankenhaus zwischen Patient und Angestellten.
Eine Studie der Charité Berlin, die verschiedene ausländische Patienten erfasste, ergab, dass 30% der Untersuchten türkische Patienten waren und 64% der Gesamtgruppe Moslems. Innerhalb der Gesamtgruppe wiesen 54% keine bis geringe Deutschkenntnisse auf , was meine Auswahl der Zielgruppe und die Wichtigkeit der Thematik Sprache verdeutlicht.
Die Kernfrage Interkultureller Kommunikation lautet, welche Faktoren die Entstehung von Missverständnissen zwischen Angehörigen unterschiedlicher Kultur beeinflussen. Diese Missverständnisse werde ich im Folgenden schildern.
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