Realität und Fiktion in Ludwig Tiecks "Der blonde Eckbert"
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Beschreibung
Produktdetails
ISBN
978-3-640-43280-6
Auflage
2. Auflage
Erscheinungsdatum
25.09.2009
Bundesländer
Baden-Württemberg + weitere
Unterrichtsfächer
Deutsch
Schulformen
Universitäten/Hochschulen
Einband
Taschenbuch
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Sprache
Deutsch
Auch in Ludwig Tiecks tragischem Märchen Der blonde Eckbert aus dem Jahre 1796 stellt sich unter dem bereits angesprochenen Aspekt dieser Ruf nach einer Antwort dar. Gegenstand der Handlung ist die Eheleute Eckbert und Bertha, die zusammen mit einem Freund, Walther, in einer stürmischen Nacht auf dem Sitz Eckberts im Harz vor einem Kamin sitzen. Dabei beginnt Bertha etwas aus ihrer Jugend zu erzählen. In dieser Geschichte beschreibt sie, wie sie von zuhause weggelaufen und bei einer alten Frau untergekommen ist. Die alte Frau besitzt einen kleinen Vogel, der jeden Tag ein Ei mit Kostbarkeiten legt, und einen kleinen Hund namens Strohmian. Als Bertha älter wird, flieht sie aus dem Haus der Alten, nimmt den Vogel mit und heiratet später Eckbert. Als Walther Bertha den Namen des Hundes nennen kann, der ihr entfallen ist, erleidet sie einen tödlichen Fieberschock. Kurz darauf bringt Eckbert Walther um und lebt eine Zeit lang allein, ehe er einen neuen Freund namens Hugo kennenlernt.
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