Rezension
»Marie NDiaye ist eine Meisterin der Schilderung körperlicher Missempfindungen … In ihren drei moralischen Erzählungen vermischt sie diese familiären Urkonflikte geschickt mit dem gegenwärtigen Verhältnis von Erster und Dritter Welt. Das ist vielleicht kein Geniestreich, aber höchst respektabel.« ("Der Tagesspiegel")
»Das Buch ist von beklemmender Schönheit. Nur wenige Hoffnungs-Irrlichter hellen das düstere Bild eines Afrikas auf, das vor allem Schauplatz von Wahnsinn, Mord und Elend ist. Die Heldinnen des Romans kämpfen zäh um ihre Würde, scheitern aber an allen anderen Fronten. Als Aus- und Fluchtweg bleibt ihnen nur die Verwandlung durch die Sprachmagierin Marie NDiaye.« ("Neue Zürcher Zeitung")
» Drei starke Frauen ist eines der grossartigsten Bücher, die ich in diesem Jahr..., die ich seit langer Zeit gelesen habe.« ("3sat Kulturzeit")
»Die Geschichten leben von ihren starken Protagonistinnen, noch mehr allerdings davon, dass das Unheimliche in den Text einsickert wie Feuchtigkeit in ein Stück Stoff. NDiayes Sprache ist leicht und elegant, man kann sich verlieben in die Schönheit ihrer Sätze, doch darunter lauert die Finsternis. Ihre Romane ... haben Kritiker an den Nobelpreisträger William Faulkner erinnert.« ("DER SPIEGEL")
»NDiaye gelingt es, tief in die Gefühlswelten dieser Frauen zu kriechen. Sie schreibt in einer kraftvollen, unverkitschten Sprache, ihre Einblicke in seelische Abgründe sind schmerzhaft und geben doch einen Funken Hoffnung: Auch wenn diese Frauen schwer gebeutelt sind, nehmen sie es immer wieder mit dem Leben auf. ... Ein grossartiger Roman über drei starke Frauen.« ("Brigitte")
»Drei Geschichten, die ins Herz der Gegenwart und Afrikas treffen, wie es sie selten gibt. Getragen von kraftvoller Poesie und starken Frauen« ("DIE ZEIT")
»Die Frage nach dem Guten zu stellen und das inmitten einer gewalttätigen Welt – darin liegt die Stärke dieses fein komponierten Werks.« ("der Freitag")