Inwiefern wirkt sich Alkoholabhängigkeit in der Familie auf die Kinder aus und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Jugendhilfe?
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.01.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-50352-0
Die Komplexität dieses Themas besteht insbesondere in der Definition der Zielgruppe. So sind Kinder aus alkoholbelasteten Familien als soziale Gruppe zu betrachten. Diverse Studien differenzieren hinsichtlich des Alters der Kinder, da auch erwachsene Menschen immer noch "Kinder aus alkoholbelasteten Familien" sein können. Das Thema suchtkranker Eltern kann somit nicht auf eine bestimmte Altersgruppe reduziert werden. Zudem wird häufig danach unterschieden, ob ein Elternteil abhängig ist oder beide und ob die Mutter oder der Vater den trinkenden Elternteil darstellt.
Ein weiteres Differenzierungskriterium ist, ob der alkoholabhängige Elternteil behandlungsbedürftig ist oder ob er bereits abstinent lebt.
Offensichtlich kann diese Thematik auf Grund seiner Diversität auf unterschiedliche Gesichtspunkte hin überprüft werden, weshalb es notwendig erscheint gewisse Abgrenzungen vorzunehmen. Die vorliegende Arbeit bezieht sich daher ausschliesslich auf Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien und geht nicht auf Unterschiede in der Familienkonstellation oder in der Suchtgeschichte ein.
Zu Beginn wird das Thema Alkoholabhängigkeit in seiner Gesamtheit beleuchtet. Es wird insbesondere auf verschiedene Ansätze eingegangen, welche die Genese von Alkoholismus zu erklären versuchen.
Anschliessend soll die Situation von Kindern und Jugendlichen aus alkoholbelasteten Familien dargestellt und im Rahmen dessen auf die Schwierigkeiten, welche sich aus der Kommunikation in der Familie ergeben, hingewiesen werden.
Schliesslich müssen Überlegungen angestellt werden, wie die Jugendhilfe auf diese Schwierigkeiten reagieren kann und welche sozialpolitischen Massnahmen ergriffen werden können, um die Basis für einen adäquaten Umgang mit den betroffenen Kindern zu schaffen.
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