Die Darstellung der Pest in der Literatur von Giovanni Boccaccio und Francesco Petrarca
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-55051-7
In dieser Arbeit sollen die Pestbeschreibungen zweier der wichtigsten Autoren jener Zeit behandelt werden: Giovanni Boccaccio und Francesco Petrarca gehören (neben Dante Aligheri) zu den Begründern der europäischen Literatur. Beide wurden Zeugen der verheerenden Zustände, in die Europa durch die Pest geriet. So ähnlich die Erfahrungen sind, die beide gemacht haben mögen, so verschieden ist ihr Umgang mit dem Erlebten. Giovanni Boccaccio verwendet die Pest literarisch als Rahmenhandlung für seine grosse Novellensammlung "Das Dekameron" und schafft damit eine der wichtigsten und detailliertesten zeitgenössischen Quellen zur Pest in Europa. Francesco Petrarca, dem die Pest viele Vertraute nahm, äussert sich in einigen Briefen explizit zur Pest. Auch seine berühmter "Canzoniere" ist ohne die Verlusterfahrungen der Pest undenkbar, obgleich der "Schwarze Tod" kein Hauptmotiv dieser Gedichtsammlung ist.
Ist Boccaccio auf eine umfassende und genaue Darstellung der Situation im pestverseuchten Florenz bedacht, reflektiert Petrarca grossteils über seine eigenen Seelenzustände im Zusam-menhang mit der Pest und ihren Folgen. Doch auch von ihm erhält man einige Informationen zu den Auswirkungen der Pest in Europa.
Beide Texte sollen in dieser Arbeit unter der Fragestellung behandelt werden, welche Erklärungen man im 14. Jahrhundert für die Pest hatte, wie sie sich laut den literarischen Beschreibungen der beiden Autoren auf die mittelalterliche Gesellschaft auswirkte und welche Schlüsse Giovanni Boccaccio und Francesco Petrarca daraus ziehen.
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