Bei der Metallbearbeitung setzt man Kühlschmierstoffe für die Kühlung und Schmierung von Werkzeugen und Werkstücken ein. Dabei werden feinste Tropfen und Dampf als Emission erzeugt. Zur Reduzierung der Emission in der Arbeitsplatzumgebung werden Einhausungen und Absaugsysteme eingesetzt. Zur Verminderung der Emissions-Konzentration in der Austrittsluft der Absaugeinrichtungen kommen Nebelabscheider zur Verwendung. Zur standardisierten Prüfung und Bewertung von Nebelabscheidern ist eine vollständige Erfassung von Kühlschmierstoff-Emissionen unabdingbar. In dieser Arbeit wird ein 9-stufiger Kasskadenimpaktor als Klassiereinheit für Kühlschmierstoffaerosole untersucht. Es wird gezeigt, dass die Ablagerung von abgeschiedenen Ölen zu einer zeitlichen Veränderung der Abscheidegrenzen von einzelnen Impaktorstufen führt. Für lange Messzeiten mit hohen Aerosolkonzentrationen ist der Impaktor als Klassiereinheit daher nur bedingt geeignet. Für solche Messbedingungen ist eine Klassiereinheit mit kontinuierlichem Austrag des abgeschiedenen Materials vorzuziehen.
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