Die Faszination der Stadt: zum Flaneur und der Wahrnehmung der Menge in E.A. Poes "Der Massenmensch" und Charles Baudelaires Sonett "Einer Dame (An eine, die vorüber ging)"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
6. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-57723-1
Studienarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Giessen (Neue Deutsche Literatur), Veranstaltung: Literatur in der frühen Moderne, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 19. Jahrhundert begannen einige grosse Städte sich von den restlichen dadurch zu unterscheiden, dass ein äusserer und innerer Urbanisierungsprozess stattfand und aus der grossen Stadt eine Grossstadt wurde. Dieser Urbanisierungsprozess bewirkte in den Menschen eine Veränderung in der Wahrnehmung, welche wiederum, so soll im folgenden gezeigt werden, eine Veränderung in den künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten forderte. An der grossstädtischen Realität wird exemplarisch die Moderne erfahren, so dass sich urbane Erfahrung als die Erfahrung der Moderne schlechthin definieren lässt. Diese Gleichsetzung der Modernität mit dem urbanen Bewusstsein markiert den Beginn einer "Literatur der Moderne". Im Unterschied zu einer Literatur über die Grossstadt (z.B. sozialer Roman), wie sie im Naturalismus anzutreffen war, versucht die Literatur der Moderne die Grossstadt "selbst zum Sprechen zu bringen", als das Produkt einer formalen Gestaltung urbaner Erfahrung und Wahrnehmung.
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