Derridas Kritik an der Linearität der Buchkultur
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.04.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-59324-8
Wie es zu diesem Primat gekommen ist, der schon zu Zeiten Euripides und Platons existierte, lege ich in Kapitel 2 dieser Ausarbeitung bei gleichzeitiger Erläuterung der Linearität in Schrift und Buch sowie der Kritik der Linearität an Schrift und Buch dar.
Mit diesen Vorüberlegungen beschäftige ich mich in Kapitel 3 mit der von Derrida entwickelten Methode der Dekonstruktion und ihrer Begrifflichkeit der différance, sowie mit Derridas Auseinandersetzung mit Platon und Jean-Jacques Rousseau. Dabei orientiere ich mich weitestgehend am argumentativen Aufbau des Studienbriefes in der Diktion von Prof. Dr. Nicolas Pethes.
Neben seiner Kritik am Primat der Stimme entwickelt Derrida in "Grammatologie" die Kritik an der Linearität der Buchkultur, da das Buch aufgrund der technischen Entwicklungen nicht mehr das führende Leitmedium sei. Mit dieser Kritik setze ich mich dezidiert im 4. Kapitel dieser Hausarbeit auseinander und untersuche anhand der mittlerweile gegebenen modernen Techniken, dass die von Derrida in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begrifflich gefasste Kritik nicht nur berechtigt, sondern fast sogar überwunden worden ist. Auch die von Derrida geforderte Änderung im Denken wird an dieser Stelle kurz behandelt.
Das 5. Kapitel schliesslich fasst die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal zusammen und bietet gleichzeitig einen kurzen Ausblick auf weitere Möglichkeiten der Anwendung der Derridaschen Methode der Dekonstruktion, die den Rahmen des vorgebenen Umfanges dieser Ausarbeitung bei weitem überschreiten würden.
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