Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
20.09.2010
Abbildungen
50, ca. 50 farbige Abbildungen
Verlag
Edition Patrick FreySeitenzahl
72
Maße (L/B/H)
37.5/27.6/1.5 cm
Gewicht
776 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch, Englisch
ISBN
978-3-905509-91-5
Die Grundlage der Pastellstift-Porträts in "The Conspirators" der englischen Künstlerin Dawn Mellor bilden acht Monologe von acht Frauen verschiedenen Alters und Herkunft. Sibylle Berg beschreibt in ihrem kongenialen Text "Missionen der Schönheit. Holofernes Momente", der erstmals abgedruckt ist, mit beissend schwarzem Humor Frauen, die sich selbst erniedrigen und selbst zerstören. Sie heissen allesamt "Judith", sind stark überzeichnete Charaktere und verweisen auf das biblische Motiv der aufreizenden Judith, die Holofernes verführte und schliesslich enthauptete.
Mellors Bilder, die alle 2009 und 2010 exklusiv für dieses Buch entstanden sind, handeln von wahnhaften Obsessionen und Projektionen eines Stalkers, eines ehemaligen Liebhabers oder eines Familienmitglieds. Dabei schlüpft die Künstlerin in die Rolle des perversen Fans und schafft neue Erzählungen und neue Ikonografien fur ihre "objets du désir". Als Ausgangsbilder dienen ihr Filmstar- bis hin zu D-Promi-Fotografien, die in ihren Porträts zu grotesken Zombies, abgefrackten Goth-Punks oder zwielichtigen Heiligenfiguren mutieren. Trotz der drastischen Darstellungsform entsteht ein absurd komisches Gruselkabinett. Zwei Künstlerinnen, zwei Stimmen; der Text und die Bilder bleiben in sich geschlossen, stimulieren sich aber wechselseitig.
Mellors Bilder, die alle 2009 und 2010 exklusiv für dieses Buch entstanden sind, handeln von wahnhaften Obsessionen und Projektionen eines Stalkers, eines ehemaligen Liebhabers oder eines Familienmitglieds. Dabei schlüpft die Künstlerin in die Rolle des perversen Fans und schafft neue Erzählungen und neue Ikonografien fur ihre "objets du désir". Als Ausgangsbilder dienen ihr Filmstar- bis hin zu D-Promi-Fotografien, die in ihren Porträts zu grotesken Zombies, abgefrackten Goth-Punks oder zwielichtigen Heiligenfiguren mutieren. Trotz der drastischen Darstellungsform entsteht ein absurd komisches Gruselkabinett. Zwei Künstlerinnen, zwei Stimmen; der Text und die Bilder bleiben in sich geschlossen, stimulieren sich aber wechselseitig.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung