Wenn Bildung zur Ware wird - Die Ökonomisierung des Hochschulwesens am Beispiel von Studiengebühren
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.05.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-61026-6
Völlig unumstritten ist, dass Studenten die besten Möglichkeiten gegeben werden sollten, die Staat, Hochschulen und Gesellschaft in der Lage sind zu realisieren.
Diese Arbeit wird sich mit dem Themenfeld der von den Medien vielfach diskutierten und bei einem Grossteil der Studenten eher unbeliebten Studiengebühren beschäftigen, eine u.a. auch als Studienbeiträge oder Studienentgelte bezeichnete finanzielle Beteiligung der Studenten an den Kosten, welche ihr Studium verursacht.
Doch wie rechtfertigen sich Beiträge je Semester, welche sich international im Rahmen von einigen Hundert bis zu mehreren Zehntausend Euro bewegen können? Kann man verlangen, dass ein Student dafür bezahlt, wovon er später profitiert? Wie soll dabei das Grundrecht auf Bildung erhalten bleiben, ohne Bevorteilung von finanziell besser gestellten Studenten? Was tun die Universitäten mit den Gebühren und werden sie dadurch besser, professioneller, internationaler? Was gibt es für alternative, eventuell gerechtere und sozial verträglichere, als die derzeit gültigen Gebührenmodelle?
Auf diese und weitere Fragen wird diese Arbeit im Folgenden eingehen, indem zuerst das bestehende Modell der Studienganggebühren in Deutschland erläutert und anschliessend mit den Systemen anderer Nationen verglichen wird. Daraus ableitend werden Probleme aufgezeigt, die immer wieder bei Experten und den Studenten zu kontroversen Diskussionen führen. Diese umfassen besonders die Fragen nach der Möglichkeit Studenten an den Kosten zu beteiligen und der gerechten Verteilung von Bildung aus sozialer und ökonomischer Perspektive. Auch die soziale Verträglichkeit der Gebühren und das daraus resultierende Problem der international weit verbreiteten Finanzierung durch Schulden werden mit einbezogen.
Abschliessend wird ein gedankliches Gebührenmodell entwickelt werden, was in dieser Art heutzutage ohne weiteres nicht real umsetzbar wäre, aber ein sehr gut geeignetes Mittel darstellen würde, welches die zuvor dargelegten Probleme abmildern und bestenfalls beseitigen könnte.
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