Zwischen dem deutsch-französischen Krieg und dem Ersten Weltkrieg lagen Welten. Wie Preussen und Franzosen beide Kriege erlebten, zeichnet Wencke Meteling am Beispiel von Orléans und Frankfurt (Oder) und ihren Einheiten eindrücklich nach. Wie belastbar war das Bündnis zwischen Städten und Regimentern? Und welche Rolle spielten Sieg und Niederlage für die Verarbeitung des Krieges? Es handelt sich um die erste Studie, die das Wechselspiel zwischen Zivil und Militär, zwischen lokalen und nationalen Gemeinschaften in zwei Kriegen vergleichend analysiert und es in den Kontext der Geschichte Deutschlands und Frankreichs einordnet. Ausgezeichnet mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte 2010.
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