Das Bezauberungspotential der Literatur am Beispiel der "Unendlichen Geschichte" Verschollen zwischen Lettern
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.10.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-70045-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Lesen ist die Fähigkeit im Geiste zu jonglieren zwischen Zukünftigem, Vergangenern, Gegenwärtigem, Verhasstem, Geliebtem zwischen Wünschen und Träumen, zwischen Realität und Fiktion. Wir fiebern mit Charakteren mit, die wir bewundern, lachen laut bei komischen Szenen oder beweinen dramatische Schicksale. Bücher bieten dem Leser einen horrenden Facettemeichtum an Emotionen, die dieser aufgreifen und ausleben kann. Nicht selten kommt es dazu, dass wir beim Lesen uns plötzlich in einem Buch wiederfinden - sei es das Ich, welches ich grade in diesem Augenblick bin oder ein Ich wie wir es uns wünschen, oder wie es vielleicht einmal war. Literatur, die Identifikationspotential bereitstellt wird aufgesogen und bietet uns nicht nur die Möglichkeit im Geiste flexibel zu bleiben, d.h. sie bewahrt uns vor Engstirnigkeit, auch eröffnet sie uns den Horizont verschiedene Perspektiven imaginär durchzuspielen, sie sozusagen vorzuerleben mit einhergehenden möglichen Konsequenzen und Reaktionen. Das Besondere eines Buches ist, dass man auch am Ende zum Anfang zurückkehren, von vorne beginnen kann, um das Schwierige zu begreifen: " Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstossen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. "1 Ziel dieser Hausarbeit soll es sein zu klären, inwieweit Literatur Suchtpotential beinhaltet und uns Leser verfuhrt aus der Realität zu flüchten. Roland Barthes kennt und beschreibt dieses Phänomen sehr treffend: "Da traf es meine Augen mit schrecklicher und zugleich köstlicher Schärfe, als ob ich mit einem Mal die Wirkung einer seltsamen Droge spür
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