Magie Rezeptions- und diskursgeschichtliche Analysen von der Antike bis zur Neuzeit
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
27.05.2011
Verlag
De GruyterSeitenzahl
699
Maße (L/B/H)
23.6/16/4.4 cm
Gewicht
1195 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-025420-4
Was ist „Magie“? Diese Frage beschäftigte nicht nur Religionswissenschaftler der letzten beiden Jahrhunderte, sondern bereits antike Dichter und Philosophen, jüdische, christliche und muslimische Autoren, frühneuzeitliche Humanisten, Aufklärer, Romantiker sowie Personen, die sich – von der Spätantike bis heute – selbst als „Magier“ bezeichnet und verstanden haben. Um der Vielfalt ihrer Meinungen gerecht zu werden, legt Bernd-Christian Otto erstmals eine zusammenhängende Darstellung der etwa 2500 Jahre umfassenden Geschichte des Magiebegriffs vor. Ottos konsequente Historisierung des Magiebegriffs stellt eine methodische Reaktion auf die seit langem stagnierende akademische Magiedebatte dar. Folgerichtig mündet die Studie nicht in der Identifizierung eines Wesenskerns oder einer weiteren Magiedefinition, sondern etabliert philologisch-historiographische Magieforschung als neues Forschungsfeld, welches der Pluralität historischer Bedeutungen, Wertungen und Funktionen des Magiebegriffs Rechnung zu tragen versucht. Gleichzeitig werden Bausteine zum Verständnis religiöser Normen- und Identitätsbildung sowie hieraus folgender Ein- und Ausgrenzungsstrategien im Kontext westlicher Religionsgeschichte geliefert.
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