Performative Geschichtsschreibung Forster, Herder, Schiller, Archenholz und die Brüder Schlegel
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.11.2011
Verlag
De GruyterSeitenzahl
384
Maße (L/B/H)
23.6/16/2.7 cm
Gewicht
699 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-025908-7
Die Untersuchung zeigt zum ersten Mal die historische Notwendigkeit, warum aufgrund ihrer theoretischen und geschichtsphilosophischen Prägung gerade im deutschsprachigen Raum des späten 18. Jahrhunderts eine performative Geschichtsschreibung entsteht, die modernes historiographisches Erzählen erst ermöglicht. Hiermit wird die These vom Übergang der Geschichtserzählung zwischen Aufklärungshistorik und Historismus präzisiert. Die untersuchten Texte ‑ sowohl Zivilisations- als auch Realgeschichtsschreibung umfassend ‑ von Forster, Herder, Schiller, Archenholz bis zu den Brüdern Schlegel setzen Erzählmittel und ästhetische Strategien ein, um die Kontingenz der Geschichte zu überwinden und deren Gesetzmässigkeit auszudrücken. Die vorliegende Arbeit differenziert zugleich die gängige These der Forschung im Zuge von ‚linguistic‘ und ‚narrative turn‘ aus, wonach die Realgeschichtsschreibung die Erzählverfahren der Literatur, gerade des Romans, übernimmt. Die historiographiespezifischen Darstellungstechniken werden mithilfe narratologischer und performanztheoretischer Verfahren herausarbeitet. Angesprochen werden daher sowohl Literatur- und Wissenschaftshistoriker als auch Literatur- und Geschichtstheoretiker sowie Geschichtsphilosophen.
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