Produktbild: Hans Fallada: Sein Leben in Bildern und Briefen

Hans Fallada: Sein Leben in Bildern und Briefen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2012

Abbildungen

248, mit 248 Abbildungen

Herausgeber

Gunnar Müller-Waldeck + weitere

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22.8/19.1/2.2 cm

Gewicht

762 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03391-0

Beschreibung

Rezension

» […] Rudolf Ditzen als Privatmensch zwischen Kindern und Kaffeekanne. « ("Junge Welt")
» [...] ein emotional berührendes Porträt. « ("F.F. dabei")
» [...] eine aufschlussreiche Biografie [...], [die] zugleich ein spannendes Dokument der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts [ist]. « ("HÖRZU")
» Die vor der Kamera verborgenen Konflikte erscheinen in den Briefen: Liebenswürdig und detailreich schreibt er an seine Frau und Kinder, verbindlich und schroff an Verleger, windungsreich an die Nazi-Instanzen, charmant plaudernd an seine Verehrer. « ("AOL Bücherbrief")
» [...] das Nebeneinander von Bildern und Briefen ergibt ein aufschlussreiches Spannungsverhältnis. « ("Passauer Neue Presse")
» Zwischen Genie und Wahnsinn: Eine neue Biografie zeichnet Hans Falladas Lebensweg in Bildern und Briefen nach. « ("Esslinger Zeitung")
» Bei Falladas Briefen, [...] , kommt auch noch hinzu, dass sich sehr viele Menschen wie du und ich in den Briefen wiederfinden können. Mit Alltagsbeobachtungen, mit Alltagsstimmungen, mit Zufriedenheit, Glück und Unzufriedenheit und Leid. All das bringt er in den Briefen zum Ausdruck. «zitiert nach Gunnar Müller-Waldeck ("RBB Stilbruch")

Portrait

Ulrich (Uli) Ditzen (1930-2013), ältester Sohn von Hans Fallada und Anna Ditzen. Von 1940 bis 1945 besuchte er das Joachimsthalsche Gymnasium in Templin (Uckermark); ab November 1945 lebte er bei seinem Vater und dessen zweiter Frau Ulla in Berlin, ging nach dem Tod des Vaters im Februar 1947 ohne Abitur von der Schule ab; zunächst Zeitungsreporter, später Jurastudium an der Freien Universität Berlin; lebte dann als Rechtsanwalt in Wuppertal, später in Berlin. Der von ihm herausgegebene Briefwechsel "Hans Fallada / Uli Ditzen: Mein Vater und sein Sohn" erschien 2004 im Aufbau-Verlag. Die Korrespondenz der Eltern, die über Jahrzehnte unerschlossen im Nachlass aufbewahrt war, legt er erstmals in einer Auswahl vor. Uli Ditzen starb im Dezember 2013 in Berlin..
Gunnar Müller-Waldeck, Prof. Dr. phil. habil., geboren 1942. Germanist, emeritierter Hochschullehrer an der Universität Greifswald (Neuere deutsche Literatur). Monographien und literaturwissenschaftliche Aufsätze..
Roland Ulrich, Dr. phil., geboren 1954, Literaturwissenschaftler in Greifswald, Aufsätze auf dem Gebiet der Neueren deutschen Literatur.

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2012

Abbildungen

248, mit 248 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22.8/19.1/2.2 cm

Gewicht

762 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03391-0

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Hans Fallada (eigentl. Rudolf…

MaWiOr aus Halle am 18.04.2012

Bewertungsnummer: 2702784

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hans Fallada (eigentl. Rudolf Ditzen, 1893-1947) wurde mit Romanen wie „Kleiner Mann - was nun?", „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst", „Jeder stirbt für sich allein“ und „Der eiserne Gustav" bekannt. Dabei hatte der weltberühmte Autor viele Gesichter: neben dem fleißigen Bestseller-Autor war er auch liebevoller Vater und zeitweise Bürgermeister seiner Heimatstadt Feldberg, aber auch der übermäßige Konsum von Zigaretten, Alkohol, Schlafmitteln und Morphium bestimmte viele seiner Lebensjahre. Darüberhinaus fotografierte Hans Fallada viel und gerne: über Jahre hinweg hat er sein Alltagsleben, seine Familie, das Haus und den Garten mit der Kamera festgehalten. Ob sein Arbeitszimmer, ob Familienfeste oder der Ostsee-Urlaub, ob bei der Kartoffelernte, beim Schlachtfest oder beim Brennholzmachen - das alles waren für Fallada interessante Motive. Besonders das Heranwachsen seiner Söhne Uli und Achim sowie seiner Tochter Lore hält er immer wieder fest. Auch die malerische Natur seiner mecklenburgischen Umgebung hat er nicht nur beschrieben, sondern zu allen Jahreszeiten mit Begeisterung fo-tografiert. Aus diesem reichen fotografischen Fundus hat der Aufbau Verlag nun einen bemerkens-werten Bild-Text-Band zusammengestellt. Neben den privaten Fotoaufnahmen des Schriftstellers, die größtenteils erstmals veröffentlicht werden, bringt die Ausgabe auch zahlreiche historische Bilddokumente wie Buchcover, Verlagsprospekte, Auszüge aus Tagebüchern, Filmprogrammhefte oder Zeitungsausschnitte. Außerdem zeugen viele Abbildungen vom intensiven Kontakt Falladas mit seinen beiden Verlegern Ernst Rowohlt und Heinrich Maria Ledig-Rowohlt oder Schriftstellerkollegen wie Arnolt Bronnen. Den privaten Fotos und historischen Bilddokumente zur Seite gestellt wird eine Auswahl aus dem reichen Korrespondenzwechsel des Schriftstellers. So findet der Leser hier Briefe Falladas an seine Eltern, an seine beiden Ehefrauen Anna und Ursula, seine Kinder sowie an die Verleger und Lektoren des Rowohlt Verlages. Auch zwei Beispiele des Briefwechsels mit Romain Rolland finden ihren Niederschlag. Ergänzt werden die Textpassagen durch Tagebuchaufzeichnungen seiner Mutter, Gerichts- und Krankenakten oder Auszügen aus Geschäftsbüchern. In seinen Briefen äußerte sich Fallada recht unterschiedlich, so schreibt er liebenswürdig und detailreich an Frau und Kinder, dagegen verbindlich und mitunter schroff an seine Verleger, windungsreich an die Nazi-Behörden und charmant plaudernd an seine Verehrer. Fazit: Zum Verständnis der Schriftstellerpersönlichkeit Hans Fallada und seines Lebenswerks leistet diese außergewöhnliche Publikation einen wertvollen Beitrag. Nebenbei beleuchten der Briefwechsel, der vergnüglich zu lesen ist, und die zahlreichen Abbildungen auch die historische und künstlerische Epoche zwischen den beiden Weltkriegen. Manfred Orlick

Hans Fallada (eigentl. Rudolf…

MaWiOr aus Halle am 18.04.2012
Bewertungsnummer: 2702784
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hans Fallada (eigentl. Rudolf Ditzen, 1893-1947) wurde mit Romanen wie „Kleiner Mann - was nun?", „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst", „Jeder stirbt für sich allein“ und „Der eiserne Gustav" bekannt. Dabei hatte der weltberühmte Autor viele Gesichter: neben dem fleißigen Bestseller-Autor war er auch liebevoller Vater und zeitweise Bürgermeister seiner Heimatstadt Feldberg, aber auch der übermäßige Konsum von Zigaretten, Alkohol, Schlafmitteln und Morphium bestimmte viele seiner Lebensjahre. Darüberhinaus fotografierte Hans Fallada viel und gerne: über Jahre hinweg hat er sein Alltagsleben, seine Familie, das Haus und den Garten mit der Kamera festgehalten. Ob sein Arbeitszimmer, ob Familienfeste oder der Ostsee-Urlaub, ob bei der Kartoffelernte, beim Schlachtfest oder beim Brennholzmachen - das alles waren für Fallada interessante Motive. Besonders das Heranwachsen seiner Söhne Uli und Achim sowie seiner Tochter Lore hält er immer wieder fest. Auch die malerische Natur seiner mecklenburgischen Umgebung hat er nicht nur beschrieben, sondern zu allen Jahreszeiten mit Begeisterung fo-tografiert. Aus diesem reichen fotografischen Fundus hat der Aufbau Verlag nun einen bemerkens-werten Bild-Text-Band zusammengestellt. Neben den privaten Fotoaufnahmen des Schriftstellers, die größtenteils erstmals veröffentlicht werden, bringt die Ausgabe auch zahlreiche historische Bilddokumente wie Buchcover, Verlagsprospekte, Auszüge aus Tagebüchern, Filmprogrammhefte oder Zeitungsausschnitte. Außerdem zeugen viele Abbildungen vom intensiven Kontakt Falladas mit seinen beiden Verlegern Ernst Rowohlt und Heinrich Maria Ledig-Rowohlt oder Schriftstellerkollegen wie Arnolt Bronnen. Den privaten Fotos und historischen Bilddokumente zur Seite gestellt wird eine Auswahl aus dem reichen Korrespondenzwechsel des Schriftstellers. So findet der Leser hier Briefe Falladas an seine Eltern, an seine beiden Ehefrauen Anna und Ursula, seine Kinder sowie an die Verleger und Lektoren des Rowohlt Verlages. Auch zwei Beispiele des Briefwechsels mit Romain Rolland finden ihren Niederschlag. Ergänzt werden die Textpassagen durch Tagebuchaufzeichnungen seiner Mutter, Gerichts- und Krankenakten oder Auszügen aus Geschäftsbüchern. In seinen Briefen äußerte sich Fallada recht unterschiedlich, so schreibt er liebenswürdig und detailreich an Frau und Kinder, dagegen verbindlich und mitunter schroff an seine Verleger, windungsreich an die Nazi-Behörden und charmant plaudernd an seine Verehrer. Fazit: Zum Verständnis der Schriftstellerpersönlichkeit Hans Fallada und seines Lebenswerks leistet diese außergewöhnliche Publikation einen wertvollen Beitrag. Nebenbei beleuchten der Briefwechsel, der vergnüglich zu lesen ist, und die zahlreichen Abbildungen auch die historische und künstlerische Epoche zwischen den beiden Weltkriegen. Manfred Orlick

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