Produktbild: Geträumtes Glück

Geträumtes Glück Angelica Kauffmann und Goethe

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2012

Abbildungen

mit zahlreichen sw-Abbildungen.

Verlag

Insel

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

19/11.8/3.2 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Neon Pink

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35850-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2012

Abbildungen

mit zahlreichen sw-Abbildungen.

Verlag

Insel

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

19/11.8/3.2 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Neon Pink

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35850-3

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@insel-verlag.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    18.07.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Angelica Kaufmann (1741 im…

    Angelica Kaufmann (1741 im schweizerischen Chur geboren) war eine bedeutende Malerin und Radiererin zwischen Rokoko und Klassizismus. Die Tochter des Malers Joseph Johann Kauffmann wurde schon früh als Wunderkind gefeiert. Ab 1762 begleitete sie ihn auf einer mehrjährigen Reise quer durch Italien. Aufgrund ihres Talentes wurde sie bald Mitglied verschiedener Akademien. Danach wirkte sie fast fünfzehn Jahre in London, wo sie große künstlerische Erfolge hatte. 1782, inzwischen verheiratet, kehrte Kauffmann nach Italien, nach Rom zurück. Ihr Haus wurde bald zum Treffpunkt der Künstler der Stadt, aber auch der Hocharistokratie. Ihre Kunstsammlungen, Musikvorführungen und Dichterlesungen waren ein wichtiger gesellschaftlicher Austausch für die deutsche Künstlerkolonie. 1786 war Johann Wolfgang Goethe auf seiner italienischen Reise ihr Gast. Für ihn war die Künstlerin die ideale Begleitung für Museumsbesuche und Ausflüge in die Umgebung Roms. Goethe und Kauffmann sahen einander viel, mindestens zweimal in der Woche war er bei, oft in ihrem Atelier, wo er ihr auch zu einem Porträt Modell saß, das Goethe jedoch nicht sonderlich gefiel. Sie führten lange Gespräche über seine und ihre Projekte und sie beriet ihn bei seinen Kunstkäufen. Ursula Naumann (Jg. 1945), die bereits einige Biografien und Bücher über die Weimarer Klassik veröffentlicht hat, beleuchtet in „Geträumtes Glück“ dieses reizvolle Verhältnis zwischen der schon anerkannten und um einige Jahre älteren Künstlerin und dem Dichter, dessen eigentliche Karriere erst beginnen sollte. War es mehr als Freundschaft, gar Zuneigung? Anhand von umfangreichen Zitaten aus Briefen und Schriften versucht die Autorin diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. In vorsichtigen Mutmaßungen wagt Naumann die gegenseitigen Empfindungen und Gefühle zu erkunden, ohne dabei in einen Schlüsselloch-Schreibstil zu verfallen. Vielmehr geht sie immer wieder auf die künstlerischen Aktivitäten der beiden Protagonisten ein. So war Goethe in diesen Monaten mit der Versfassung seiner Iphigenie befasst und beschäftigte sich gedanklich bereits mit Egmont und Tasso. Das gegenseitig befruchtende Verhältnis endete zwar mit der Abreise des Dichters am 23. April 1788, doch Kauffmann und Goethe blieben weiterhin in lockerer brieflicher Verbindung. Wiedergesehen haben sie sich allerdings nicht. Ursula Naumann verfolgt dennoch den weiteren Lebensweg der Angelica Kauffmann bis zu ihrem Tod 1807 in Rom. Fazit: „Geträumtes Glück“ ist ein anregendes Buch über eine kurze Künstlerfreundschaft und eine faszinierende Frauengestalt des 18. Jahrhunderts, das außerdem über zahlreiche Schwarz-Weiß- und Farbabbildungen verfügt. Manfred Orlick

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