Recht auf Geschwätz Geltung und Darstellung von Rede in der Moderne
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.08.2019
Abbildungen
2 schwarzweisse Abbildungen
Herausgeber
Manfred Schneider + weitereVerlag
Brill | FinkSeitenzahl
247
Maße (L/B/H)
23.6/15.7/2 cm
Gewicht
437 g
Auflage
2019
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7705-5360-0
Solange die Literaturproduktion von Gelehrten monopolisiert wurde, konnte der akademische Diskurs die Unterscheidung zwischen sinnhafter Rede und dem Abfallprodukt Geschwätz noch gewährleisten. Seitdem jedermann Literatur verfassen darf, mutiert das Problem der Gültigkeit von Geschwätz zum Rechtsproblem. Die Literatur hat zwar als Institution ihre Befugnisse weitgehend eingebüsst; die moderne Literatur teilt jedoch mit dem Geschwätz die Besonderheit, ihr Recht ganz aus eigener Kraft generieren zu können.
Autoren wie Blanchot, Beckett, Kafka, Melville und Walser ermächtigen sich so radikal des Geschwätzes, dass ihre Texte auch als theoretische Aussage gedeutet werden müssen.
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