Der Sohn des Menschen Theodizee oder Theogonie des christlichen Gottes?
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.04.2012
Verlag
Brill | SchöninghSeitenzahl
233
Maße (L/B/H)
23.3/15.6/2.2 cm
Gewicht
400 g
Auflage
2013
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-506-77414-9
Das christliche Gottesbild wird vorwiegend hegelianisch verstanden: Gott kann den Menschen als dialektisches Moment aufnehmen und so sich selbst aufheben, selbstkritisch korrigieren und rechtfertigen. Bei dieser Selbstkorrektur Gottes handelt es sich um eine spekulative Theodizee. Denselben Weg schlug der gesamte platonisch-abendländische Wahrheitssinn ein. Dagegen entspringt Gott in der chalkedonischen Christologie des Maximus Confessor als protogene Wahrheit aus der sterblichen menschlichen Natur. Die Person Christi existiert aus und in der göttlichen und menschlichen Natur gleichermassen. Im Sinne dieser Theogonie begegnet uns Christus als Wurm aus der Verwesung, Sonnenaufgang von unten, Erstgeborener der Toten, Sohn des Menschen.
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