"Die sind doch asozial!" Soziale Randgruppen in der ehemaligen DDR
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.05.2017
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
216
Maße (L/B/H)
22/15/1.4 cm
Gewicht
304 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-42988-6
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Seit dem 19. Jhd. werden bestimmte Formen von Delinquenz (u. a. Verletzungen der Arbeitsdisziplin) in unserer Gesellschaft als "asoziales Verhalten" definiert und sanktioniert. Im Nationalsozialismus wurde diese gesellschaftliche Ausgrenzung durch staatliche Repression in Form von Polizei- und Justizgewalt zum wesentlichen Bestandteil der "Endlösung der sozialen Frage". 1945 hätte es zu einem radikalen Bruch mit den vergangenen Vorurteilen führen müssen. Dies war in der DDR jedoch nicht der Fall. Das Buch befasst sich vorrangig mit dem 249 StGB der DDR, der die "Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit durch asoziales Verhalten" betrifft. Die Autorin betrachtet die Personengruppen und Verhaltensweisen, die in der ehemaligen DDR als "asozial" galten, die verwendeten rechtlichen Grundlagen, die staatliche Kontrolle und die bereitgestellten Hilfen. Hierzu werden auch verschiedene Theorien abweichenden Verhaltens und der sozialen Kontrolle näher beleuchtet. Das Buch richtet sich an Sozialwissenschaftler, Juristen und gesellschaftlich interessierte Leser, die einen Einblick in das Verhalten und den Umgang des DDR-Staates mit so genannten "Asozialen" erhalten wollen.
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