"At least the Germans lost." Fremdwahrnehmung und Nationalismus in der Fußballberichterstattung der WM 2010 am Beispiel von THE SUN und BILD
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- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.06.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
21/14.8/1.1 cm
Gewicht
219 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-22232-3
Zehn Jahre später bei der WM 2006 in Deutschland scheint alles anders. Im Ausland und der ausländischen Presse entwickelt sich ein neues positives und von alten Stereotypen befreites Bild der Deutschen. Vor allem die englische Presse macht eine Kehrtwende in ihrer Berichterstattung. Sowohl Qualitäts- als auch Boulevardzeitungen sind vom Gastgeberland Deutschland und seinen Einwohnern begeistert. "LOVE IS IN THE HERR: England-fans best, say Germans", titelt die SUN am 17. Juni 2006 und berichtet über die positiven Erfahrungen von tausenden englischen Fans in Deutschland.
Doch im Vorfeld der WM 2010 macht wieder eine englische Boulevardzeitung mit Deutschlandfeindlichkeit auf sich aufmerksam. Der DAILY STAR zeigt im Januar 2010 Michael Ballack im schwarzen Ausweichtrikot mit der Überschrift "RETURN OF ZE BLACK SHIRTS", eine Anspielung auf die schwarzen Uniformen der SS. Weiter schreibt die Zeitung: "Germany is set to kick up a Reich stink at the World Cup by playing in Nazistyle black shirts." Links neben Ballack findet sich ein Bild von Adolf Hitler.
Also alles wieder wie gehabt? Diese Frage will die vorliegende Arbeit klären. Doch die Blickrichtung soll auch in die andere Richtung gehen, d. h. es soll untersucht werden, wie der deutsche Boulevard über die englische Mannschaft berichtet und ob die Rivalität auf Beidseitigkeit beruht. Um ein möglichst umfassendes Bild der gegenseitigen Fremdwahrnehmung zu erhalten wird zusätzlich untersucht, wie ausgeprägt der Nationalismus in der Fussballberichterstattung auf beiden Seiten vorhanden ist. Zur besseren Vergleichbarkeit werden dabei die beiden auflagenstärksten und einflussreichsten Boulevardzeitungen des jeweiligen Landes, THE SUN und BILD, miteinander verglichen.
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