Biochemische Charakterisierung von GNE-Isoformen Identifizierung, Expression und biochemische Charakterisierung von Isoformen der UDP-GlcNAc-2-Epimerase/ManNAc-Kinase
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.06.2012
Verlag
Südwestdeutscher Verlag für HochschulschriftenSeitenzahl
184
Maße (L/B/H)
22/15/1.2 cm
Gewicht
292 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8381-3375-1
Die Sialylierung von Glycoproteinen auf der Zelloberfläche spielt eine essentielle Rolle bei Entwicklungsprozessen, aber auch in der Pathogenese verschiedener Krankheiten. Die Sialinsäuren, als endständige Komponenten der Oligosaccharidketten sind in eine Vielzahl von zellulären Interaktionen involviert. Die N-Acetylneuraminsäure ist der biologische Vorläufer aller natürlich vorkommender Sialinsäuren. Die ersten Schritte der Sialinsäurebiosynthese werden von der UDP-N-Acetylglucosamin-2-Epimerase/N-Acetylmannosamin-Kinase (GNE), dem Schlüsselenzym der Sialinsäurebiosynthese, katalysiert. Im Rahmen dieser Arbeit wurden zwei neue Isoformen, hGNE2 und hGNE3, identifiziert. Während GNE2 auch in anderen Spezies gefunden wurde, beschränkt sich das Vorkommen von GNE3 auf die Primaten. Sowohl die humanen als auch die murinen Isoformen zeigen gewebsspezifische Expressionsmuster und konnten als lösliche aktive Enzyme exprimiert und charakterisiert werden. Während alle Isoformen ManNAc-Kinase-Aktivität besassen, bildeten nur hGNE1, mGNE1 und mGNE2 UDP-GlcNAc-2-Epimerase-aktive Tetramere. Bei hGNE2 war die Epimeraseaktivität reduziert, wohingegen hGNE3 keine Epimeraseaktivität mehr besass.
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