Julian zwischen Christenverfolgung und unermüdlicher Reformtätigkeit
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-22427-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar: Kaiser Julian, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Religionspolitik Julians. Es wird die Frage erörtert, ob Julians Politik qualitativ den vorkonstantinischen Christenverfolgungen gleichzusetzen ist. In der früheren Forschung wurde weitgehend die Auffassung akzeptiert, dass die julianische Religionspolitik in zwei Phasen zu unterteilen sei. In einer ersten Phase sei Julian tolerant und versöhnlich vorgegangen. Er erliess eine allgemeine Amnestie für vormals verbannte Bischöfe und liess pagane Tempel wiedereröffnen. Sein anfänglich gemässigtes Vorgehen wird dabei meist als politisch motiviert interpretiert. Eine zweite Phase dagegen sei von einem härteren und diskriminierenden Vorgehen gegen die Christen geprägt. Julians Verachtung der Christen sei offen zum Vorschein gekommen und hätte von nun an seine Politik bestimmt. Diese Sichtweise wird anhand der Untersuchung von Julians Schriften und seiner Religionspolitischen Massnahmen kritisch hinterfragt. Dabei erscheint Julian, wenn er auch eine tiefe Abneigung gegen das Christentum verspürte und ein überzeugender Heide war, dennoch als ein pragmatischer Realpolitiker. Seine Ziele und politischen Ansichten drückten sich, in dieser von religiösem Fanatismus aufgeladenen Zeit, ebenso in der Sprache und auf dem Gebiet der Religion aus. Eine tiefe Cäsur ist in seiner Politik nicht erkennbar. Seine Massnahmen waren nicht explizit gegen Christen gerichtet. Sie dienten nicht dem Hauptziel, die Christen zu treffen, sondern folgten pragmatischen politischen Motiven.
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