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Band 105

Beleidigungsschutz in der freiheitlichen Demokratie / Defamation Law in Democratic States

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

23.5/15.5/1.8 cm

Gewicht

492 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1992

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-77604-5

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

23.5/15.5/1.8 cm

Gewicht

492 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1992

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-77604-5

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Erster Teil: Beleidigungsschutz und Meinungsfreiheit im deutschen Recht.- 1. Kapitel: Ehrenschranke und Ehrenschutz im Grundgesetz.- 1. Deklaratorische Bedeutung der Ehrenschranke.- 2. Konstitutive Bedeutung der Ehrenschranke.- 3. Entstehungsgeschichte.- a) Die These von der Deckens.- b) Die Vorstellungen der Ausschüsse.- c) Historisch-systematisches Verständnis.- 4. Abstrakter Vorrang des Ehrenschutzes?.- a) Rückgriff auf Häntzschel?.- b) Ehrenschranke als „besondere Wertentscheidung“?.- aa) Entstehungsgeschichte.- bb) Allgemeines Persänlichkeitsrecht.- 5. Vorrang nur für den Kernbereich.- 2. Kapitel: Demokratisch-politische Bedeutung der Meinungsfreiheit.- 1. Meinungsfreiheit und Medienfreiheiten.- 2. Grundrechtswirkung im Konflikt zwischen Privaten.- 3. Demokratisch-politische Auslegung der Meinungsfreiheit.- a) Die Rechtsprechung.- b) Gegenvorstellungen.- aa) Die Ansicht von H.-H. Klein.- bb) Vorherrschende Auffassung.- c) Berechtigung der Kritik.- 4. Vereinbarkeit freiheitlicher mit demokratisch-politischer Auslegung.- a) „Klassisches“ Verständnis.- b) Demokratisch-politisches als freiheitliches Verständnis.- c) Gemeinwestliches Verständnis.- aa) Frankreich.- bb) USA.- 5. Bedeutung der Vermutungsformel.- a) Enge oder weite Auslegung?.- aa) Bundesverfassungsgericht.- bb) Fachgerichte.- cc) Literatur.- b) Anleitung zur Konkretisierung.- aa) Abstrakt geleitete Einzelfallabwägung.- bb) Ermächtigung zur Konkretisierung.- 3. Kapitel: Prüfungsbefugnis des Bundesverfassungsgerichts.- 1. Wechselwirkung und Prüfungsumfang.- a) Überlastung des Verfassungsgerichts.- b) Überforderung des Verfassungsrechts.- 2. Prüfungsdichte beim Beleidigungsschutz.- a) Bedeutung der demokratisch-politischen Kerngewährleistung.- b) Schwere des Eingriffs.- 3. Befugnis zum Erlass von „Edukationsentscheidungen“.- 4. Kapitel: Systematik und Dogmatik des Ehrenschutzrechtes.- 1. Ehrbegriff.- a) Normative und faktische Ehrauffassung.- b) Ehre als „gegenseitiges Anerkennungsverhältnis“.- c) Ehrbegriff und Art. 1 und 2 GG.- d) Ehrbegriff und Art. 5 GG.- e) Ehrbegriff und Verfassungsrecht.- 2. Ehren- und Persönlichkeitsschutz.- a) Auflösung des Ehrbegriffs im Zivilrecht?.- b) Erweiterer Ehrschutz im Zivilrecht?.- 3. Rechtfertigung.- a)
    193 StGB und Zivilrecht.- b)
    193 StGB und Verfassungsrecht.- 5. Kapitel: Auslegung und Abgrenzung von Tatsachenbehauptung und Werturteil.- 1. Auslegung der Äusserung als Rechtsfrage.- a) Grundsatz: Freie Beweiswürdigung.- b) Bestimmung des Durchschnittsbetrachters.- c) Durchschnittsbetrachter und geschütztes Rechtsgut.- d) Zivil- und Strafgerichtsbarkeit.- 2. Verfassungsrechtliche Vorgaben bei der Auslegung.- a) Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.- aa) Verständnis von Kunstwerken.- bb) Äusserungen im öffentlich-politischen Bereich.- b) Rechtsprechung der Zivilsenate.- 3. Tatsachenbehauptung und Werturteil.- a) Tatsachenbehauptung und Werturteil als Rechtsbegriffe.- aa) Gemässigt-normative Auffassung.- bb) Normativ-funktionale Auffassung.- cc) Berechtigung und Schwächen.- b) Abgrenzung als Auslegungsfrage.- 6. Kapitel: Schmähkritik.- 1. Grundlegung.- 2. Bundesverfassungsgericht: Die Bedeutung der Form.- a) Vorkehrung gegen Formalismus.- b) Verhältnis zu „Formalbeleidigung“.- 3. Bundesgerichtshof: „Schmähkritik“ und „Schmähangriff“.- a) Weiter Begriff.- b) Enger Begriff.- aa) Der Oberfaschist-Fall.- bb) Offenkundige Diffamierungsabsicht.- 4. Entscheidungsleitende Kraft von „Schmähkritik“.- a) Unbestimmtheit.- b) Zweck.- 5. Gefahren.- 7. Kapitel: Beweislast und Wahrnehmung berechtigter Interessen.- 1. Regelbeweislast:
    186 StGB.- 2. Beweislastumkehr.- a) Bei alien Klagearten:
    193 StGB.- b) Bei Unterlassungs- und Widerrufsklagen.- 3. Beweislastumkehr und Verfassungsrecht.- a) Beweislastumkehr nach
    193 StGB.- b) Beweislastumkehr bei der Widerrufsklage.- 4. Stellenwert der Beweislastfrage.- 5. Wahrnehmung berechtigter Interessen.- a) Beschränkung der Abwägungsgesichtspunkte.- b) Beschränkung auf Sorgfaltspflicht?.- c) Sorgfaltspflicht als Schleusenbegriff.- 6. Die Abwägungsgesichtspunkte im Einzelnen.- a) Schwere des Vorwurfs und Ausmass des öffentlichen Interesses.- b) Aktualitätsbedürfnis und Verbreitungsgrad.- 7. Schwankende Verhältnisbestimmung.- 8. Redlichkeit als Ausweg?.- Zweiter Teil: Beleidigungsschutz und Redefreiheit im amerikanischen Recht.- 8. Kapitel: Beleidigungsrecht des common law.- 1. Geschichtliche Hypothek.- a) Libel.- b) Slander.- c) Problematik der Unterscheidung.- 2. Austrocknung des strafrechtlichen Beleidigungsschutzes.- 3. Schadensersatzklage.- a) Rechtsgut: Ehrbegriff und Schaden.- b) Haftungsausschlussgründe.- c) Beweislast und Verfahren.- 4. Ergebnis.- 9. Kapitel: Redefreiheit und New York Times v. Sullivan.- 1. Besinnung auf die Redefreiheit durch Holmes und Brandeis.- a) Redefreiheit als Freiheit von Vorzensur.- b) Holmes’ und Brandeis’ Sondervoten.- c) Ihre politisch-philosophischen Anschauungen.- 2. Redefreiheit und ihre Schranken.- a) Preferred freedoms.- b) Abwägung gegen „absolute“Theorie.- c) Methodischer Ausweg.- 3. New York Times v. Sullivan.- a) Ausgangsfall.- b) Fragestellung und Begründungsweg.- c) Anwendbarkeit des Ersten Zusatzartikels.- d) „Zentrale Bedeutung“der Redefreiheit.- e) Allgemeine Regel für Beleidigungsverfahren.- f) Anwendung.- 4. New York Times und Dogmatik der Redefreiheit.- 10. Kapitel: Dogmatik des verfassungsgemässen Beleidigungsrechts.- 1. New York Times und überkommenes Beleidigungsrecht.- 2. Ausdehnung der New York Times-Regel.- a) Rosenblatt: Amtsträger-Begriff.- b) Garrison: Bezug auf Dienstausübung.- c) Butts: Öffentlich wirkende Persönlichkeiten.- d) Rosenbloom: Angelegenheiten von öffentlichem Interesse?.- 3. Festigung der Dogmatik.- a) Gertz: Konsolidierung und Gesamtabwägung.- aa) Personenbezogener Massstab.- bb) Verfassungsprivileg und überkommenes Beleidigungsrecht.- b) Dun & Bradstreet: Auflösung des personenbezogenen Massstabs?.- c) Hepps: Abrundung durch den sachbezogenen Massstab.- 4. Grundstruktur des Verfassungsprivilegs: Personen- und sachbezogener Massstab?.- 11. Kapitel: Begriff der „public figure“.- 1. Aufgabe.- 2. Negative Vorgaben.- a) Keine Selbstschaffung des Privilegs.- b) Bekanntheit allein nicht ausreichend.- 3. Positive Umschreibung.- 4. „Public figures“ für alle Zwecke.- 5. „Public figures“ für begrenzte Zwecke.- a) Begriff der „öffentlichen Auseinandersetzung“.- b) Art und Umfang der Beteiligung des Klägers.- c) Bezugnahme.- 6. Bewertung.- 7. Verhältnis zum Amtsträgerbegriff.- 12. Kapitel: Verschulden und Verfahren.- 1. Verschuldensmassstab „actual malice“.- a) Wurzeln aus dem „common law“.- b) Abgrenzung zur objektiven Sorgfaltspflicht.- c) „Actual malice“ als subjektive Einstellung zur Richtigkeit.- 2. Sinn und Schwierigkeit des Begriffs.- 3. Rechtsprechung.- a) Freiheitsbereich des Angreifers.- b) Grenzen für den Angreifer.- 4. Verfahren.- a) Jury und Tatrichter.- b) Umfang der Überprüfung erstinstanzlicher Urteile.- c) Bewertung.- 13. Kapitel: Werturteile und Auslegung.- 1. Werturteile und Tatsachenbehauptungen im „common law“.- 2. Werturteile und Tatsachenbehauptungen in der New York Times-Entscheidung.- 3. Absoluter Schutz für beleidigende Werturteile.- 4. Abgrenzung von Werturteilen und Tatsachenbehauptungen..- a) Konstruktive Gegensätze.- b) Sachliche Gegensätze.- c) Leitentscheidung: Ollman v. Evans.- aa) Politisch-funktionale Abgrenzung.- bb) Herkömmliche Abgrenzung.- cc) Abgrenzung durch Auslegung am Massstab des aufgeklärten Empfängers.- d) Haltung der Gerichte.- 5. Auslegung.- 14. Kapitel: Rechtsfolgen und Reformbestrebungen.- 1. Die „Krise“ des Beleidigungsrechts.- a) Anlässe.- b) Folgen.- c) Psychologie des Beleidigungsprozesses.- 2. Mehr Rechtsbehelfe?.- a) Verfassungsrechtliche Grenzen.- b) Feststellungsklage.- 3. Haltung der Rechtsprechung.- a) Thematisierung.- b) Bewältigung.- aa) Zweifel.- bb) Bekräftigung.- 4. Entspannung der „Krise“ des Beleidigungsrechts?.- Dritter Teil: Rechtsvergleichung.- 15. Kapitel: Europäische Menschenrechtskonvention.- 1. Allgemeines.- a) Rechtsgewinnung durch Vergleichung.- b) Konventionsrecht im deutschen Rechtsraum.- c) Art. 10 EMRK und deutsches Recht.- 2. Lingens gegen Österreich.- a) Ausgangsfall.- b) Verurteilung durch die österreichischen Gerichte.- c) Bericht der Kommission.- d) Urteil des Gerichtshofs.- 3. Bewertung.- a) Kernbereich des Art. 10 EMRK.- b) Prüfungsdicht1e und Einschätzungsspielraum.- c) Fortentwicklung.- 4. Konventionsrecht im Spannungsfeld.- 16. Kapitel: Deutsches und amerikanisches Recht im Vergleich.- 1. Rechtsfolgen.- 2. Verfahrenskosten und Schadensersatzsummen.- 3. Materielles Recht und Verfahrensrecht.- 4. Konstitutionalisierung des Beleidigungsrechts.- 5. Methoden der Verfassungskonkretisierung.- 6. Vorhersehbarkeit und „Einschüchterungswirkung“.- 7. Personen- und sachbezogener Massstab.- a) „Öffentliches Hervortreten“ im deutschen Recht.- b) „Öffentliches Interesse“ im amerikanischen Recht.- c) Übertragbarkeit.- aa) Handhabbarkeit.- bb) Berechtigung.- 8. Beleidigende Werturteile.- 9. Rechtfertigung bei ehrverletzenden Tatsachenbehauptungen.- 10. Verfassungsrechtliche Stellung des Ehrenschutzes.- 11. Kernbedeutung der Meinungsfreiheit.- 12. Israel: Einwände aus geschichtlicher Erfahrung.- 13. Tragweite des geschichtlichen Arguments.- 14. Übertragung.- 17. Kapitel: Politikereigenschaft im deutschen Recht.- 1. Politikereigenschaft in der Rechtsprechung.- a) Bundesverfassungsgericht.- aa) Entgegengesetzte Ausgangspunkte.- bb) Phase der Zurückhaltung.- cc) Ansätze einer Neubewertung.- b) Bundesgerichtshof in Strafsachen.- aa) Lübke-Urteil.- bb) Badenerland-Entscheidung.- cc) Iller-Urteil.- dd) Zusammenhang der Entscheidungen.- c) Bundesgerichtshof in Zivilsachen.- aa) Programmatischer Ausgangspunkt.- bb) Gegenschlagsprinzip.- cc) Privater Bereich.- dd) Schutzwürdigkeit von Politikern.- d) Bewertung.- 2. Politikereigenschaft im Gesetzesrecht:
    187 a StGB.- a) Vorläufervorschrift in der Notverordnung von 1931.- b) Fortgeltung der Notverordnung.- c) Erlass des
    187 a StGB.- d) Weite Auslegung des
    187 a StGB.- aa) Geschützter Personenkreis.- bb) Geschütztes Wirkungsfeld.- cc) Beweggründe der Tat.- e) Bewertung.- 3. Beleidigungsschutz für Politiker.- Summary.- Summary.- Entscheidungsregister.- Sach- und Personenregister.