Produktbild: Die Fäden des globalen Marktes
Band 85

Die Fäden des globalen Marktes Eine Sozial- und Kulturgeschichte des Welthandels am Beispiel der Handelsfirma Gebrüder Volkart 1851–1999

Fr. 107.00

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.01.2013

Abbildungen

ca. 23 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Böhlau Köln

Seitenzahl

516

Maße (L/B/H)

23.6/16.9/3.5 cm

Gewicht

879 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-412-20986-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.01.2013

Abbildungen

ca. 23 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Böhlau Köln

Seitenzahl

516

Maße (L/B/H)

23.6/16.9/3.5 cm

Gewicht

879 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-412-20986-5

Herstelleradresse

Böhlau
Lindenstr. 14
50674 Köln
Deutschland
Email: vertrieb@v-r.de
Url: www.boehlau-verlag.com
Telephone: +49 221 92428500

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

  • Produktbild: Die Fäden des globalen Marktes
  • Inhalt
    Einleitung
    Das Netz des Handels und seine Faden – Globale Märkte als Resultat sozialer Handlungen – Handelsfirmen und der moderne Welthandel – Handelsgeschichte als Teil der Globalgeschichte – Politische Ökonomie und international tätige Handelsfirmen – Unternehmenskultur und mikropolitische Verhältnisse – Quellenlage – Vorschau
    Teil I: Europäische Expansionen
    1. Von Winterthur nach Bombay: die Gründungsphase
    Weltmarktorientierung und Marktinformationen – Die Grundung des Handelshauses Gebruder Volkart – Einstieg in den Rohstoffexport aus Indien – Geschaftspraxis der Firma Volkart – Kooperation mit indischen
    Kaufleuten – Britisches Recht und geschaftliche Risiken
    2. Von der Küste ins Hinterland: die Entwicklung zum Grossunternehmen
    Auswirkungen des Amerikanischen Burgerkrieges auf dem Subkontinent – Veränderung des Baumwollexports durch die Einführung der Telegraphie – Die Eröffnung des Suezkanals – Der Bau von Eisenbahn-und Telegraphenlinien in Indien – Koloniale Beamte und die Qualitat der indischen Baumwolle – Unterschiede zwischen der indischen und der amerikanischen Baumwollwirtschaft – Die Eröffnung von
    Einkaufsagenturen im Landesinnern – Die indischen Geldverleiher und die koloniale Baumwollökonomie – Europäische Kaufleute und indische Mittelsleute – Familienwirtschaft und die Stabilisierung von Vertrauensbeziehungen – Der Übergang zu Grosunternehmen im globalen Baumwollhandel des späten 19. Jahrhunderts
    3. Banken, Börsen und Agenturen: die Organisation des Vertriebes in Europa
    Aufbau eines Verkaufsnetzes in Europa – Rückmeldungen von Seiten der Abnehmer – Marketing und Informationsvermittlung – Die Funktion des Winterthurer Hauptsitzes – Die Bedeutung der Niederlassung in London – Der Einfluss der Rupienentwertung auf den Indienhandel – Kreditbedarf und Bankverbindungen – Baumwollborsen und das Aufkommen des Terminhandels – Transportversicherungen – Kundenbindung und Vertrauensgenerierung
    4. „Wir sind eine Schweizerfirma – thank god!“: Der Erste Weltkrieg und die Bedeutung der nationalen Herkunft Kriegsausbruch und der Einbruch des Welthandels – Handelsverbote und Schwarze Listen – Rückbindung von ökonomischen Akteuren auf ihre nationale Herkunft – Gründung von Schweizer Konsulaten in Asien – Nach dem Krieg
    Teil II: Innenansichten
    5. Die Besitzerfamilie
    Familienfirmen im modernen Kapitalismus – Vom reinen Familienbetrieb zum Grossunternehmen – Eine hybride Mischung aus Familienfirma und managergepragtem Betrieb – Kontinuitat im Mannesstamm und die Verlockungen der Kunst – Trotz Blutbande keine blosse Harmonie – Evolutionares Wachstum und die Kontrolle der Mitarbeiter – Familienform und Geschäftskultur – Weltumspannende interfamiliäre Netzwerke – Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft – Der Ausstieg aus dem Handelsgeschäft
    6. Zwischen Controlling und Betriebsfamilie: die Angestellten
    Probleme mit den Angestellten in der Frühphase der Firma – Inspektionen und Reglemente – Lebenslange Anstellung und gute Sozialleistungen - Diskursive Mittel zur Schaffung eines betrieblichen Zusammengehörigkeitsgefühls – Die Metapher der Betriebsfamilie – Heiratsgebote – Erpressungen, Betrugsversuche und spekulative Tätigkeiten
    7. Arbeit im kolonialen Indien
    Indien im Kopf und am eigenen Körper – Volkart und der koloniale Alltag – Kleider, Clubs und Frauen – Die indischen Angestellten – Ambivalente Einstellungen zur kolonialen Ordnung
    Teil III: Ent-Europäisierung des Globalen
    8. Eine Zeit der Krisen: Europa nach 1918
    Eine „enteuropäisierende Tendenz der Weltwirtschaft“ – Neugründungen in Europa – Erweiterung der Produktpalette – Grundung einer Volkart-Bank? – Rote Zahlen und die Krise der 1930er
    Jahre – Die politische Haltung der Teilhaber – Der Zweite Weltkrieg
    9. Zunehmendes Selbstbewusstsein: Indien nach 1918
    Veränderungen in der indischen Baumwollwirtschaft – Der Aufschwung der indischen Industrialisierung – Restrukturierung des Baumwolleinkaufs im Landesinnern – Eine Diversifikation in indische Industrieanlagen? – Indische Unabhängigkeitsbewegung und schweizerische Loyalitatskonflikte
    10. Expansion nach Ost und West: Erweiterung des Geschäftsfeldes nach China, Japan und in die USA
    Die Kontrolle des ostasiatischen Baumwollgeschaftes durch japanische Handelsfirmen – Die Gründung einer Tochterfirma in Osaka mit japanischer Beteiligung – Innerbetriebliche Reibungsflächen – Krisen und Kriege: die japanische Wirtschaft in den 1930er und 1940er Jahren – Die Gründung einer chinesischen Tochterfirma – Die Kompradoren als Verbindung zum chinesischen Inlandmarkt – Innenpolitische Wirren und der Versuch einer Expansion ins Landesinnere – Japanische Besetzung und kommunistische Machtübernahme – Expansion in die USA – Der Einstieg ins amerikanische Baumwollgeschaft – Gestiegene Bedeutung von Börsengeschaften – Staatliche Grossaufträge und multinationale Handelshäuser – Die Gründung einer amerikanischen Einkaufsorganisation
    11. Maschinen für Asien
    Ein schwieriger Start – Erneute Grundung eines Engineering Departments – Die Bedeutung von Schmiergeldern – Die Qual der Wahl der richtigen Vertretung – Verluste und Gewinne – Das Ende der Maschinenimporte nach Asien
    Teil IV: Staatliche Interventionen und multinationale Handelsfirmen
    12. Die Folgen der Entkolonialisierung
    Auswirkungen der indischen und pakistanischen Unabhängigkeit – Die Gründung von neuen Tochtergesellschaften mit indischen Teilhabern – Veränderungen in Pakistan – … und in Ceylon – Multinationale Firmen und die Umgehung von Steuergesetzen
    13. Einstieg ins Kaffeegeschäft
    Von der Baumwolle zum Kaffee – Brasilien, Land des Kaffees – Volkart wird zur Kaffeefirma – Die Konkurrenzvorteile von multinationalen Handelsfirmen – Markteintritt in Zentralamerika durch
    Kooperation mit lokalen Kaffeefirmen – Kaffeequalität und soziale Verhaltnisse – Das Internationale Kaffeeabkommen – Multinationale Firmen unterlaufen nationalstaatliche Kontrollen – Das Ende der Exportquoten und die Rückkehr zum freien Markt – Konzentrationsprozess in den 1970er und 1980er Jahren
    14. Baumwollhandel nach dem Zweiten Weltkrieg
    Baumwolleinkauf in den USA – Unterschiedliche Geschäftsauffassungen – Zwiespältige Resultate der amerikanischen Subventionspolitik – Baumwolle aus aller Welt – Veränderungen in der Verkaufsorganisation – Krisenhafte Entwicklung ab den 1970er Jahren – Ende der Handelsgeschäfte
    Schluss
    Vom traditionellen Handelshaus zur multinationalen Handelsfirma – Handelsgeschichte als relationale Geschichte von Räumen – Fragen der Periodisierung – Handelsgeschichte als Kulturgeschichte
    Dank
    Bibliographie
    Quellen – Archivquellen – Ungedruckte Einzelquellen – Gedruckte Quellen – Periodika – Interviews – Internetquellen – Literatur
    Anhang
    Register