Moral als Selbsterschaffung Eine Untersuchung zum moralischen Perfektionismus in der Philosophie Friedrich Nietzsches
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.07.2012
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
340
Maße (L/B/H)
22/15/2.1 cm
Gewicht
524 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-44673-9
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Stephanie Zerm stellt das oftmals missverstandene Denken Friedrich Nietzsches als eine Konzeption des moralischen Perfektionismus dar und erörtert es als ein Nachdenken über Moralität, das von der Notwendigkeit einer permanenten Vervollkommnung des Menschen ausgeht. Sie zeigt, dass sich die einzelnen Aspekte der Philosophie Nietzsches als Schritte auf dem Weg zu einer Konzeption des moralischen Perfektionismus betrachten lassen. Moralität konstituiert sich in den Konzeptionen des moralischen Perfektionismus aus den von kantianischen Positionen zurückgewiesenen eigenen Interessen des Individuums, das, damit Moralität überhaupt funktionieren kann, persönlich daran interessiert sein muss, moralisch zu handeln. Sie gründet auf dem Umgang des Einzelnen mit sich selbst und ist eine Frage des individuellen Selbstvollzugs. Nietzsche, der Denker des "Willens zur Macht" und des "Übermenschen", lässt sich so als ein Moralphilosoph begreifen, dessen scheinbar aller Moral zuwiderlaufenden Lehren sich als Elemente seines moralperfektionistischen Denkens erweisen. Seine "Moral des Immoralismus" ist zutiefst moralisch motiviert.
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