Gutenbergs Innovationen im Urteil der Zeitgenossen Neuentstandene Medien in der Kontroverse: Buchdruck, Fotografie und Internet im Vergleich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-24566-7
Medien bilden heute einen elementaren Bestandteil im Alltag eines Bürgers. Zeitungen,
Zeitschriften, Radio, Fernsehen und das Internet sind nicht nur zu den bedeutendsten
Mitteln der Informationsbeschaffung avanciert, sondern ebenso zu wichtigen Säulen
individueller Freizeitgestaltung. Doch kaum ein Nutzer weiss um den breiten
Entwicklungsprozess, der die Medien aufgrund einer pluralistischen Öffentlichkeit auch zu
einem gesellschaftlich-politischen Kontrollorgan erhob. Diese Arbeit soll daher die
zeitgenössischen Reaktionen auf neuentstandene Medien nachzeichnen, um gemeinsame
Entwicklungsphänomene darzustellen, aber auch die Frage zu klären, wie Kritiker ihre
Zweifel an ihnen begründeten. Aufgrund des vordefinierten Umfangs beschränkt sie sich
dabei auf ein Aufzeigen von Parallelen zeitgenössischer Reaktionen auf den Buchdruck, die
Fotografie und das Internet, wobei erstgenannte zuvor beispielhaft näher betrachtet
werden. Zu jedem der einzelnen Medien sind eine Vielzahl von Studien und Publikationen
vorhanden. Einige dieser Basiswerke dienen somit als thematische und sachlich fundierte
Grundlagen der Ausführungen dieser Arbeit. Neben den Darlegungen über den Buchdruck in
der frühen Neuzeit von Michael Giesecke, Michael Schilling oder Elizabeth L. Eisenstein
finden Werke des Medienhistorikers Werner Faulstich Verwendung. Die Reaktionen auf
interaktive Medien wurden in der forschenden Mediengeschichte allerdings noch nicht
eingehend untersucht, ebenso wenig die kontextuellen Zusammenhänge zwischen den
einzelnen medialen Errungenschaften. Für eine komparatistische Aussage werden daher
Fachaufsätze herangezogen. Im Folgenden werden zunächst sowohl positive als auch
negative Reaktionen von Zeitgenossen auf die Verbreitung des Buchdrucks beschrieben. Auf
diese Ergebnisse aufbauend, erfolgt anschliessend ein kurzer analytischer Vergleich mit den
Resonanzen auf die Fotografie und das Internet.
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