„Es versteht sich von selbst, dass in gewissem Sinne jeder Dichter Psychologe sein muss, und dass Goethe, den wir als feinsten und tiefsten Kenner des menschlichen Herzens und Gemütes verehren, es in hervorragendem Masse war“ Der Psychologe Johannes von Kries hielt 1919 einen Vortrag bei einer Tagung der Goethe-Gesellschaft, welcher mit Anmerkungen in diesem Werk abgedruckt wurde. Er beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Person Goethes und seinen Ansichten, wobei er nicht nur auf sein Werk und seine Dichtkunst sieht, sondern auch Goethes grosses naturwissenschaftliches Interesse mit einbezieht. Von Kries nimmt Goethes Aussprüche und Textpassagen, unterzieht sie einer präzisen und gründlichen Analyse und ergründet so die Psychologie des berühmten deutschen Dichterfürsten.
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