Medienstädte in Deutschland - Standortanforderungen für Medienstädte der Film- und Fernsehwirtschaft Diplomarbeit
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
Fr. 66.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.09.2012
Abbildungen
mit 3 Farbabbildungen
Verlag
GRINSeitenzahl
152
Maße (L/B/H)
21/14.8/1.1 cm
Gewicht
230 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86746-613-4
Städte wie Köln, München und Berlin sind nach der Einführung des Privatfernsehens zu Medienstädten der Film- und Fernsehwirtschaft gewachsen. Diese Entwicklungentstand zum Teil aus historisch bedingten Gründen und durch Ansiedlungsinitiativender Kommunen. Diese Städte profitieren durch Arbeitsplatzzuwächse, Steuereinnahmen und das positive Image der Medienbranche von dieser Entwicklung.
In letzter Zeit wollen insbesondere Städte mit Strukturproblemen, wie z.B. Dortmund oder Wiesbaden, an der positiven Entwicklung der Film- und Fernsehwirtschaft teilhaben, um die Zahl der Arbeitsplätze und die Steuereinnahmen zu erhöhen. Vor allem der für die Zukunft mit der Einführung des interaktiven Fernsehens zu erwartende Innovationssprung im Fernsehbereich wird die Film- und Fernsehwirtschaft weiter wachsen lassen. Bereits heute verfügen diese Standorte über einige wenige Unternehmen der Film- und Fernsehwirtschaft und können aus diesem Grund als Medienstädte der "zweiten Reihe" bezeichnet werden.
Um in Zukunft eine solche Bedeutung wie die grossen Medienstädte zu erlangen, müssen diese Städte bestimmten Standortanforderungen gerecht werden. Im Medienbereich spielen zur Erbringung der Dienstleistung Film- oder Fernsehprodukt die Wechselbeziehungen zwischen den Anbietern verschiedener Produktionsstufen eine grosse Rolle. Neben der räumlichen Nähe zu Dienstleistern in der Vor- oder Nachbearbeitung des eigenen Produktes wird auch die Nähe zu auftraggebenden TV-Sendern gesucht. Man spricht hierbei von so genannten Fühlungsvorteilen, die inden regionalen Arbeitsmilieus der Film- und Fernsehwirtschaft eine grosse Bedeutunghaben.
Wollen Städte mit Nachholpotenzial in der Film- und Fernsehwirtschaft nun den Abstand zu den grossen Medienstädten verringern, müssen neben den klassischen unternehmerischen Standortbedingungen wie z.B. Flächenverfügbarkeit oder Ver-kehrsanbindung auch die Rahmenbedingungen für ein regionales Arbeitsmilieu geschaffen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung