Produktbild: Vom Ende einer Geschichte

Vom Ende einer Geschichte Roman

29

Fr. 18.90

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30250

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18.5/11.8/2 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Originaltitel

The sense of an ending

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74547-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30250

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18.5/11.8/2 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Originaltitel

The sense of an ending

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74547-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Kaffeeelse

    5/5

    05.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrlichkeit ist ein hohes Gut

    Hier gibt es wieder ein Highlight! Späte Einsichten passieren Tony in diesem Buch, späte Einsichten zu seinem eigenen Tun und dessen Folgen. Als alter Mann wird er mit seinem Tun in seiner Jugend konfrontiert, muss seine Fehler erkennen, was ihm nicht leichtfällt. Finn Adrian und Tony Webster treffen in ihrer Schulzeit aufeinander und werden Freunde. Doch waren sie das wirklich? Oder ist hier ein gewisses Konkurrenzdenken federführend? Sichtweisen und Erinnerungen seiner Jugend wurden von Tony für sich selbst schöngefärbt, sind nicht wirklich glaubwürdig. Und gerade dadurch ergeben sich auch gewisse Differenzen im Geschilderten. Männliche Freundschaften werden von Julian Barnes hier beleuchtet. Jetzt muss Tony erkennen, dass er eine Mitschuld an gewissen Dingen hat und hatte. Und diese Erkenntnis trifft ihn. Und lässt ihn immer noch innehalten in seiner Selbstwahrnehmung, lässt diese Selbstwahrnehmung Risse bekommen, aber sie letztlich auch nicht einstürzen. Dadurch ist Tony kein sympathischer Charakter, auch wenn die Geschichte sehr gefällig von Julian Barnes geschildert wird. Auch dadurch ergibt sich ein gewisser Zwiespalt. Aber Tony fällt für mich in keine angenehme Kategorie Mann. Tony und sein Umgang mit seiner männlichen und weiblichen Umgebung werden mehr und mehr fragwürdig. Diese schöngefärbten Erinnerungen haben immer weniger Wahrheitsgehalt. Die zugrundeliegende Geschichte würde von den anderen Protagonisten sicher ganz anders erzählt werden. Und irgendwie fühle ich mich erinnert an ähnliche Menschen im realen Leben. "Vom Ende einer Geschichte" ist ungeheuer spannend und auch etwas verworren geschrieben von Julian Barnes, verworren nicht wegen der Schreibweise und/oder wegen dem Schreibstil von Julian Barnes, sondern eher wegen der Fehler in Tonys Erinnerungen. Barnes zeigt hier sein ungeheures Talent! Es ist ein preisgekröntes Buch, für mich vollkommen nachvollziehbar preisgekrönt! Und es ist ein Buch, dem ich viele, viele Leser wünsche!!!

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    18.07.2013

    Buch (Taschenbuch)

    In „Vom Ende einer Geschichte“…

    In „Vom Ende einer Geschichte“ erinnert sich Tony an sein Leben, seine Jugendzeit mit seinen Freunden, seine erste Liebe und einen Freund, der sich immer von den anderen abgehoben hatte, nämlich Adrian. Gemeinsam waren sie zur Schule gegangen, später trennten sich ihre Wege, als sie an unterschiedlichen Colleges studierten. Als Adrian mit Tonys erster Freundin eine Beziehung anfängt, bricht die Freundschaft ab. Tony heiratet, bekommt eine Tochter und lebt trotz späterer Scheidung ein glückliches und ruhiges Leben. Bis plötzlich der Brief eines Anwalts auftaucht und er das Tagebuch seines Jugendfreundes erben soll. Julian Barnes beschreibt die Erinnerungen von Tony Webster ebenso eindringlich wie die Selbsttäuschung, der der Protagonist aufsitzt. Konfrontiert mit den Charakteren seiner Vergangenheit und ihrer Version seiner Lebensgeschichte wird ihm klar, wie subjektiv er seine Erinnerung verklärt und sich selbst ins richtige, weil schönere Licht gerückt hat. Ein alter Brief, den er damals geschrieben hat, zeigt ihm, wie unbarmherzig er doch mit anderen Menschen ins Gericht gegangen ist, ohne sich selbst kritisch zu hinterfragen und eigene Fehler einzugestehen. Die Geschichte um Tony und sein Leben nimmt einen mit auf eine Reise, die einen auch selbst hinterfragt. Denn jeder speichert seine Erinnerungen subjektiv ab, doch inwieweit verfälschen wir die Tatsachen dabei wirklich? Handelt es sich wirklich nur um Schönheitskorrekturen oder lügen wir uns an einigen Stellen nicht sogar unseren ganzen Lebensentwurf schön? Tony muss sich plötzlich mit diesen Fragen auseinandersetzen, an einem Punkt seines Lebens, an dem er eigentlich keine Abzweigungen oder Aufregungen mehr erwartet hatte. All dies erzählt Julian Barnes mit einer Leichtigkeit, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Zu sehr will man wissen, was wirklich hinter dem Ende von Adrians und Tonys Freundschaft steckt, zu spannend ist die Frage, welche Rolle eine Frau dabei wirklich gespielt hat - und vor allem welche Frau. Die ganze Geschichte basiert auf den fein gestrickten Charakteren, die sich aneinander reiben, sobald sie aufeinander treffen. Dabei geht es auch um Menschen, die gerade deshalb Probleme haben obwohl sie eigentlich belanglos nebeneinander leben, ohne Konflikte auszutragen. „Vom Ende einer Geschichte“ ist ein wunderbares nachdenkliches Buch, dass Fragen aufwirft, die sich auch der Leser stellen sollte. Für Tony lautet die wichtigste Frage „Wie war eigentlich mein Leben?“, denn seine Erinnerung scheint ihm einige -beschönigende- Streiche zu spielen.

  • Bewertung

    5/5

    19.06.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Wir wahr sind Erinnerungen

    Julian Barnes ist schon seit einiger Zeit ein vom Feuilleton viel beachteter und hochgelobter Autor. Nachdem er 2011 für diesen Roman „Vom Ende einer Geschichte“ den Booker-Preis bekommen hat, hat ihn auch bei uns nun das Publikum entdeckt. Und für alle, die beim Hardcover noch gezögert haben, gibt es das Buch jetzt auch als Taschenbuch. Julian Barnes erzählt die Geschichte von Anthony Webster. Anthony ist jetzt Anfang sechzig und erinnert sich zurück an seine Schulzeit, seine besten Freunde, seine erste Liebe und an eine große Tragödie, die zwar schon früh in seinem Leben stattfand, ihm aber erst jetzt im Alter richtig bewusst wird. In seiner Schulzeit hatte Anthony, genannt Tony, zwei wirklich dicke Freunde Alex und Colin. Eines Tages kommt Adrian Finn zu dieser Gruppe, ganz unspektakulär. Sie sind eine kleine elitäre Gruppe, die viel philosophiert und mit ihren Gedanken auch immer wieder die Lehrer herausfordern. Nach der Schule trennen sich ihre Wege, da sie an unterschiedlichen Universitäten studieren, aber sie halten lose Kontakt. Tony lernt seine erste Liebe Veronica kennen. Es sind zwar die sechziger Jahre, aber Veronica hält nichts Sex, Drugs and Rock‘, Roll. Sie hält Tony hin. Eines Tages stellt Tony Veronica seinen Freunden vor, und plötzlich ändert sich das Leben für alle. Ein paar Jahre später erhält Tony die Nachricht, dass der intelligenteste der Gruppe, Adrian, Selbstmord begangen hat. Tony ist überrascht, aber lebt sein Leben einfach weiter. Im Alter erhält er plötzlich einen ominösen Brief von einem Anwalt. Veronicas verstorbene Mutter hat ihm etwas Geld und das Tagebuch von Adrian hinterlassen. Warum hat sie dies und wie ist sie überhaupt an das Tagebuch gelangt? Tony erinnert sich an früher und muss feststellen, dass doch einige Erinnerungen ganz anders sind, als sie anscheinend in Wahrheit waren. Ich habe mich damals schon mit den Rezensionen in der Presse schwergetan, konnte mir nicht wirklich etwas unter diesem Buch vorstellen. Nun habe ich es gelesen, ich habe die Lektüre genossen, aber muss jetzt feststellen, dass es mir ungeheuer schwerfällt, Ihnen dieses Buch zu beschreiben. Es ist ein teils philosophischer Roman über ein Leben, bei dem der Ich-Erzähler plötzlich ins Grübeln gerät, ob er wirklich alles aus diesem herausgeholt hat. „ Wir hielten uns für reif, dabei gingen wir nur auf Nummer sicher. Wir hielten uns für verantwortungsbewusst, dabei waren wir nur feige.“ (S. 115) Es liest sich sehr britisch, amüsant. Ich fühlte mich teilweise etwas an „Der Club der toten Dichter“ erinnert. Ein intelligenter, humorvoller Roman über ein mittelmäßiges Leben, der einen über die eigene Lebensphilosophie nachdenken lässt.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    06.06.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Können Sie Ihren Erinnerungen trauen?

    Wie funktioniert Erinnerung? Was ist wahr? Wie täuschen wir uns selber und andere? Kann ich meinen Erinnerungen überhaupt trauen? Diese Fragen beantwortet Barnes in seinem großartigen Roman, der 2011 den Booker-Preis bekommen hat. Die Geschichte einer Freundesgruppe in England in den sechziger Jahren wird Sie nach dem Lesen der 182 Seiten noch lange beschäftigen!

  • Bewertung

    aus Rubigen

    4/5

    20.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Erinnerungen

    Bis gut in die Hälfte des Buches war ich ab und an am überlegen ob ich weiterlesen soll, denn ich fand es zu langfädig, dann hat es mich aufs Mal gepackt und so habe ich es gerne fertig gelesen. Hat mich angeregt über das Wesen meiner Erinnerungen nachzudenken und mit anderen Menschen darüber ins Gespräch zu kommen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

20

4

5

3

2

2

1

1

1

Bewertungen (29)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Vom Ende einer Geschichte