„Heine Steenhagen“ erzählt die Geschichte von Aufstieg und Fall eines unehelich geborenen Jungen, der in einem holsteinischen Dorf der Jahrhundertwende aufwächst und als Ausgleich für die in der Jugend erlittenen Demütigungen eine militärische Karriere anstrebt, mit der er es seinem Heimatdorf „zeigen“ will. Friedrich Ernst Peters verbindet die zwei Lebenswelten und Kulturkreise, in denen sich Heine Steenhagen bewegt – das bäuerliche Milieu der Jugendjahre und das militärische seiner späteren Karriere –, durch einen sprachlichen Kunstgriff: Der erste Teil des Romans ist in plattdeutscher Sprache verfasst, der zweite auf Hochdeutsch. Der Autor, der vor allem durch seine „Baasdörper Krönk“ einem grossen Publikum bekannt geworden ist, hat mit diesem Novum einen grossen plattdeutsch-hochdeutschen Bildungsroman geschaffen.
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