»Meine erste Geliebte« Magnus Hirschfeld und sein Verhältnis zur schönen Literatur
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.05.2013
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
80
Maße (L/B/H)
20/12.1/1 cm
Gewicht
107 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-1263-0
Bereits in seinem Standardwerk »Die Homosexualität des Mannes und des Weibes« (1914) führte er Goethe und Schiller als Vorläufer des sexuellen Befreiungskampfes an und widmete literarischen Darstellungen gleichgeschlechtlicher Liebe ein umfangreiches Kapitel. Im »Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen«, das Hirschfeld von 1899 bis 1923 herausgab, erschienen Porträts homosexueller Dichter wie Hans Christian Andersen.
Hirschfelds renommiertes Institut für Sexualwissenschaft war ein kultureller Treffpunkt Berlins. Bei literarischen Soiréen trat Hirschfeld sogar selbst als Dichter hervor. Ebenso wurde er literarisch verewigt, etwa in Alfred Döblins »Berlin Alexanderplatz« (1929) und wurde in literaturwissenschaftlichen Untersuchungen wie Hans Dietrich Hellbachs Dissertation »Die Freundesliebe in der deutschen Literatur« (1931) als moderner Theoretiker seiner Zeit rezipiert.
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