Hundertwasser Japan und die Avantgarde
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- Hardcover
- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.04.2013
Abbildungen
106 Abbildungen in Farbe, 101 in schwarzweisse
Herausgeber
Agnes Husslein-Arco + weitereVerlag
HirmerSeitenzahl
256
Maße (L/B/H)
28.9/22.8/3 cm
Gewicht
1454 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7774-2043-1
Ziel der Avantgarde
Hundertwasser suchte wie viele europäische Künstler nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen künstlerischen Neubeginn. Die Maler der sogenannten Avantgarde wollten mit ihren Werken das gesellschaftliche Nachkriegseuropa verändern. Sie träumten von einer besseren Welt, in der Mensch und Natur eins sind. Dabei orientierten Sie sich vor allem an aussereuropäischen Denktraditionen. Hundertwassers Frühwerk ist geprägt von der japanischen Kunst und der fernöstlichen Philosophie. Die Ornamente und Linien seiner Bilder erinnern an die traditionelle asiatische Tuschezeichnung. Am meisten faszinierte Hundertwasser, dass in Japan keine Trennung zwischen Natur und Kultur existiert. Kunst und alltägliches Leben sind nicht voneinander getrennt. Die ganzheitliche Kunstauffassung der fernöstlichen Denker wurde zu seiner Inspirationsquelle und beeinflusste seinen Stil nachhaltig.
Der Ausstellungskatalog »Hundertwasser, Japan und die Avantgarde« konzentriert sich erstmals ausschliesslich auf das Frühwerk des Künstlers und stellt den Einfluss der japanischen Denktradition in seinen Werken heraus.
Faszination Japan
Im Jahr 1961 reiste Hundertwasser für einen fast siebenmonatigen Aufenthalt nach Japan. Dort lernte er nicht nur seine spätere Frau Yuko Ikewada kennen, sondern feierte auch als Künstler grosse Erfolge. Japanische Kunstmagazine berichteten von ihm, seine Ausstellung in der Tokyo Gallery wurde zum Zuschauermagnet. Mit seinen experimentellen Bildkompositionen, die die Elemente der europäischen und asiatischen Denkweise vereinten, bewies er künstlerische Reife. Hundertwasser galt als geheimnisvoller Aussenseiter, der sich von Konventionen abgrenzte, aber auch als zielstrebiger Künstler, der genau wusste, wie er seine Bilder vermarkten musste. Er konzentrierte sich auf sich selbst und seine Arbeit, wollte nicht mit anderen Künstlern verglichen werden und widersetzte sich jeder künstlerischen Zuordnung. Das brachte ihm den Durchbruch für seine internationale Karriere.
Der Ausstellungskatalog im Detail
Der Bildband gibt auf 256 Seiten faszinierende Einblicke in das Frühwerk Hundertwassers, das zu den bedeutendsten Beiträgen der Kunstgeschichte der Nachkriegsmoderne zählt. Mit seinen fernöstlich anmutenden Arbeiten ebnet Hundertwasser den Weg für neue Ideen und wird zum Vorreiter der Avantgarde. Der Ausstellungskatalog präsentiert aber nicht nur die zentralen Arbeiten Hundertwassers, sondern stellt sie auch ausgewählten Werken der europäischen Avantgarde gegenüber. Zu sehen sind unter anderem Werke bedeutender Zeitgenossen wie Yves Klein und Lucio Fontana. Zahlreiche Fotografien und Notizen, die von seiner Ehefrau Yuko Ikewada extra für den Katalog herausgesucht wurden, zeigen den Künstler von einer ganz persönlichen Seite. Die Aufsätze namhafter Kuratoren und Kunstkenner erläutern die Entwicklung Hundertwassers und machen seine Faszination für Japan deutlich.
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