Untersuchung der DNA-Methylierung zellzyklus- und differenzierungsrelevanter Gene als mögliche Prognosefaktoren der akuten lymphatischen Leukämie mitt Habilitationsschrift
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.01.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
21/14.8/1 cm
Gewicht
197 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-35052-1
Jahren durch die Kenntnis von prognostisch wichtigen molekularen Markern verändert.
Mit diesen prognostischen Markern lässt sich das individuell Risiko eines Patienten
mit dieser Erkrankung in Bezug auf das Therapieansprechen und den weiteren
Verlauf bis zu einem bestimmten Grad vorhersagen. Allerdings sind im Gegensatz zu
der ALL der B-Zellreihe (B-ALL) für die akute lymphatische Leukämie der T-Zellreihe
(T-ALL) nur wenige molekularen genetischen Marker bekannt (Baldus, Martus et al.
2007). Neben der genetischen Veränderung der Leukämiezellen spielen allerdings
auch epigenetische Veränderung in der Onkogenese und Progression der Erkrankung
eine Rolle. Die wichtigste epigenetische Veränderung -als eine differenzielle Genexpression
die nicht durch eine Änderung der Basensequenz der DNA bedingt ist- ist
die DNA-Methylierung von Cytosinresten. Der DNA-Methylierung zellzyklusregulierender
Gene kommt eine entscheidende Rolle in der Zelldifferenzierung, Wachstum und
Apoptose zu. In der Vergangenheit konnte gezeigt werden, dass der Methylierungsstatus
verschiedener Gene bei der ALL einen unabhängigen prognostischen Wert besitzt
(Roman-Gomez, Cordeu et al. 2007). Die bisherigen Untersuchungen des Methylierungsstatus
der DNA bei der T-ALL beruhten auf dem Verfahren der semiquantitativen
methylierungsspezifischen PCR (MSP). Die Einführung der Pyrosequenzierung in
die Untersuchung des Methylierungsstatus von DNA-Bereichen eröffnet die Möglichkeit
der quantitativen Auswertung der Methylierung. Sie ist zum Teil automatisierbar
und eignet sich zur hochparallelen Analyse von DNA-Proben. Ziel dieses Projektes
war die Analyse der DNA-Methylierung relevanter Gene an Proben verschiedener
lymphatischer Leukämien und insbesondere an Proben der T-ALL. Untersucht wurde
die Korrelation von Genmethylierung und dem klinischen Ansprechen der Leukämiebehandlung.[...]
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