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Lehrbuch der Enneagramm-Homöopathie Band 3: Enneagramm-Repertorium

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Fr. 81.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2013

Abbildungen

mit 15 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

22/17/2.4 cm

Gewicht

599 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8482-5466-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2013

Abbildungen

mit 15 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

22/17/2.4 cm

Gewicht

599 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8482-5466-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Enneagramm-Homöopathie zum Zweiten

Bewertung am 29.04.2013

Bewertungsnummer: 809762

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein äusserst umfangreiches Werk, das Dr. h.c. Detlef Rathmer (*1968), homöopathischer Heilpraktiker mit eigener Schule und früherer Jurist uns da vorlegt. Als Autor spiritueller Ratgeber und homöopathischer Bücher ist er ein Vielschreiber. Die drei Bände mit insgesamt 1'144 Seiten sind gemäss Rathmer als Lehrbuch zu verstehen, genauer als Repertorium. Dabei handelt es sich um eine Auflistung von Symptombeschreibungen und deren enneagrammatischer Typenzuordnung. Ein Repertorium wird auch als Findbuch bezeichnet und möglicherweise drückt hier der ehemalige Jurist etwas durch. Eine unglaubliche Fleissarbeit des Autors, der mit diesem Werk tatsächlich so etwas wie den Doktor im Zusammentragen gemacht hat. Die drei Bände widmet der alleinerziehende Vater seinen beiden Söhnen im Primarschulalter, die es ihm „...trotz oder gerade aufgrund ihrer Lebendigkeit ermöglichen, Bücher wie dieses zu schreiben.“ Die Aufteilung der Bände ist verkaufstechnisch clever gelöst. Band 1 mit den Typen I-IV und Band 2 mit VIX muss man schon mal beide kaufen, um alle Enneagramm-Muster beschrieben zu bekommen. Band 3 ist gemäss Klappentext das eigentliche Nachschlagewerk – notabene für CHF 79.- pro Buch. Der Typ des Rezensenten soll Cannabis indica entsprechen – Rathmer erklärt es so: „Warum es gerade diese 9 Homöopathika sind, die eine derartig tiefgreifende Heilung beim Patienten bewirken können, kann wohl niemals abschliessend geklärt oder erklärt werden, doch die Tatsachen und Erfahrungen mit diesen 9 Mitteln sprechen eine eindeutige und überzeugende Sprache.“ Übernommen habe der Autor die Zuordnung vom homöopathischen Arzt Dr. med. Peter Hegemann, dem Begründer der sogenannten „9 Mittel-Therapie“. Wenn Ihnen 12-15 Seiten pro Enneagrammtyp mit ein wenig Jung’scher Typologie und ein paar Absätzlein zu den Flügeln, Untertypen, Idealisierungen, den gesunden sowie ungesunden Entwicklungsrichtungen und den eher fragwürdigen typspezifischen äusseren Erscheinungsbildern genügen, dann mögen die sich repetierenden Repertorien reichen. Die machen pro Typ zwischen 50-100 Seiten aus und eben – sie wiederholen sich! Von A wie „Abscheu beim Gehen im Freien“ (ein reines 7er-Thema), bis Z wie „Zwicken bei Kindern vor Freude“ (scheinbar ein 5er-Klassiker). Auch verblüffende Erkenntnisse kommen zu Tage – Homosexualität wird nur bei Typ 1 und 2 verortet, lesbisch sind ausschliesslich Einserinnen. Glücklicherweise scheinen alle Typen von Themen wie „Lachen“ oder „Fluchen“ gleichermassen betroffen zu sein. Warum aber bei mentalen Beschwerden die D3-Verdünnung, bei physischen C6 und bei einer Kombination von beidem C30 das richtige Mass sein soll, entzieht sich der Leserschaft. Was sich hingegen ganz sachlich sagen lässt; für den massiv überrissenen Verkaufspreis erhalten Enneagramm-Interessierte auch nicht annähernd einen nutzbaren Gegenwert und die Kombination mit der Homöopathie wirkt fragwürdig. Da hält sich der Schreibende doch eher noch an Notfalltropfen. Gemäss Rathmer’s Repertorium aber vielleicht auch nur 9er-typische „Wahnideen von etwas Überirdischem“ – eben, alles eine Glaubensfrage!

Enneagramm-Homöopathie zum Zweiten

Bewertung am 29.04.2013
Bewertungsnummer: 809762
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein äusserst umfangreiches Werk, das Dr. h.c. Detlef Rathmer (*1968), homöopathischer Heilpraktiker mit eigener Schule und früherer Jurist uns da vorlegt. Als Autor spiritueller Ratgeber und homöopathischer Bücher ist er ein Vielschreiber. Die drei Bände mit insgesamt 1'144 Seiten sind gemäss Rathmer als Lehrbuch zu verstehen, genauer als Repertorium. Dabei handelt es sich um eine Auflistung von Symptombeschreibungen und deren enneagrammatischer Typenzuordnung. Ein Repertorium wird auch als Findbuch bezeichnet und möglicherweise drückt hier der ehemalige Jurist etwas durch. Eine unglaubliche Fleissarbeit des Autors, der mit diesem Werk tatsächlich so etwas wie den Doktor im Zusammentragen gemacht hat. Die drei Bände widmet der alleinerziehende Vater seinen beiden Söhnen im Primarschulalter, die es ihm „...trotz oder gerade aufgrund ihrer Lebendigkeit ermöglichen, Bücher wie dieses zu schreiben.“ Die Aufteilung der Bände ist verkaufstechnisch clever gelöst. Band 1 mit den Typen I-IV und Band 2 mit VIX muss man schon mal beide kaufen, um alle Enneagramm-Muster beschrieben zu bekommen. Band 3 ist gemäss Klappentext das eigentliche Nachschlagewerk – notabene für CHF 79.- pro Buch. Der Typ des Rezensenten soll Cannabis indica entsprechen – Rathmer erklärt es so: „Warum es gerade diese 9 Homöopathika sind, die eine derartig tiefgreifende Heilung beim Patienten bewirken können, kann wohl niemals abschliessend geklärt oder erklärt werden, doch die Tatsachen und Erfahrungen mit diesen 9 Mitteln sprechen eine eindeutige und überzeugende Sprache.“ Übernommen habe der Autor die Zuordnung vom homöopathischen Arzt Dr. med. Peter Hegemann, dem Begründer der sogenannten „9 Mittel-Therapie“. Wenn Ihnen 12-15 Seiten pro Enneagrammtyp mit ein wenig Jung’scher Typologie und ein paar Absätzlein zu den Flügeln, Untertypen, Idealisierungen, den gesunden sowie ungesunden Entwicklungsrichtungen und den eher fragwürdigen typspezifischen äusseren Erscheinungsbildern genügen, dann mögen die sich repetierenden Repertorien reichen. Die machen pro Typ zwischen 50-100 Seiten aus und eben – sie wiederholen sich! Von A wie „Abscheu beim Gehen im Freien“ (ein reines 7er-Thema), bis Z wie „Zwicken bei Kindern vor Freude“ (scheinbar ein 5er-Klassiker). Auch verblüffende Erkenntnisse kommen zu Tage – Homosexualität wird nur bei Typ 1 und 2 verortet, lesbisch sind ausschliesslich Einserinnen. Glücklicherweise scheinen alle Typen von Themen wie „Lachen“ oder „Fluchen“ gleichermassen betroffen zu sein. Warum aber bei mentalen Beschwerden die D3-Verdünnung, bei physischen C6 und bei einer Kombination von beidem C30 das richtige Mass sein soll, entzieht sich der Leserschaft. Was sich hingegen ganz sachlich sagen lässt; für den massiv überrissenen Verkaufspreis erhalten Enneagramm-Interessierte auch nicht annähernd einen nutzbaren Gegenwert und die Kombination mit der Homöopathie wirkt fragwürdig. Da hält sich der Schreibende doch eher noch an Notfalltropfen. Gemäss Rathmer’s Repertorium aber vielleicht auch nur 9er-typische „Wahnideen von etwas Überirdischem“ – eben, alles eine Glaubensfrage!

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