Einsatz von ultrahellen Leuchtdioden in der digitalen Holographie Diplomarbeit
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.03.2013
Abbildungen
mit 35 Farbabbildungen
Verlag
GRINSeitenzahl
124
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.9 cm
Gewicht
191 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-38281-2
Hierbei werden die durch die Probe verursachten Variationen in der optischen Weglänge
aufgezeichnet und als quantitative Phasenkontrastbilder rekonstruiert.
Laser führen aufgrund der grossen Kohärenzlänge bei der digitalen Holographie zu störenden zusätzlichen Interferenzen, die z.B. durch Mehrfachrefxionen im Aufbau verursacht werden. Der Einsatz von kurzkohärenten Lichtquellen eröffnet hierbei die Möglichkeit zur Verminderung dieser Eekte. Es ist daher zu erwarten, dass kurzkohärentes Licht zu einem geringeren Phasenrauschen und damit zu einer besseren Qualität des holographischen Phasenkontrastes führt.
Ziel dieser Arbeit ist daher der Aufbau, die Optimierung und Charakterisierung eines kurzkohärenten digitalholographischen Mikroskopiesystems, das insbesondere zur Untersuchung von Zellen eingesetzt werden soll. Hierbei werden ultrahelle Leuchtdioden (LEDs) unterschiedlicher Lichtwellenlängen auf die Eignung als Lichtquellen in der digitalen Holographie untersucht, da diese eine Kohärenzlänge von wenigen Mikrometern aufweisen.
Zunächst wird hierzu das für die spätere Anwendung wichtige spektrale Verhalten sowie das Abstrahlprofil verschiedener ultraheller LEDs ("Light Emitting Diodes") untersucht. Des Weiteren werden verschiedene Betriebsmodi und Anwendungsmethoden der eingesetzten Lichtquellen erprobt. Anschlieÿend erfolgt eine Charakterisierung der Kohärenzeigenschaften der LEDs mit einem auf einem Michelson Interferometer basierenden experimentellen Aufbau. Dabei werden die bei quasimonochromatischen Lichtquellen auftretenden Dispersionseffekte unterschiedlicher Gläser charakterisiert. Die kurzkohärenten Lichtquellen werden im weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit in einem digitalholographischen Linnik-Mikroskopie-Aufbau implementiert. Zudem erfolgt ein Vergleich unterschiedlicher, räumlich und zeitlich phasenschiebender Rekonstruktionsmethoden an technischen und biologische
Proben.
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