Wie uns Arbeitslosigkeit unter die Haut geht Identitätsprozess und psychische Gesundheit bei Statuswechseln
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Verlag:Uvk
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.04.2013
Verlag
UvkSeitenzahl
400
Maße (L/B/H)
21.5/15/2.1 cm
Gewicht
526 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86764-455-6
Nach seiner »Theorie biographischer Identitätsmodi« können Menschen Arbeitslosigkeit auf verschiedene Weisen erfahren: im Modus einer wiederkehrenden Umstellung, einer ersehnten Befreiung, eines ungewissen Kampfes, eines dauerhaften Verfalls oder einer positiven Transformation. Die psychische Belastung variiert mit dem Modus. In welchem Modus jemand seine Arbeitslosigkeit durchlebt, hängt u.a. von den Bezugspersonen, der Lebensform, dem ökonomischen und kulturellen Kapital ab. Zu einem Wechsel des Identitätsmodus kommt es, wenn sich die Statusperspektive einer Person verschiebt, etwa beim Übergang in »Hartz-IV« oder bei der Rückkehr in die Erwerbsarbeit.
Mit der Theorie biografischer Identitätsmodi legt der Autor die komplexen Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Identitätsprozess sowie psychischer Gesundheit offen. Die soziologisch-psychologische Längsschnittstudie bringt so neues Licht in die sozialen Kontexte und zeitlichen Dynamiken von Identität und Gesundheit.
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