Eine Impedanzanalyse bei Leitfähigkeitsmessungen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1960
Abbildungen
mit 46 Abbildungen
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
77
Maße (L/B/H)
29.7/21/0.5 cm
Gewicht
237 g
Auflage
1960
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-03506-0
Bei der Leitfähigkeitsmessung an Elektrolyten besteht die Hauptschwierig keit darin, den Einfluss von Polarisationsimpedanzen bei der Bestimmung des rein Ohmschen Elektrolytwiderstandes zu eliminieren. Für wässerige Elektrolyte bei Raumtemperatur lässt sich diese Schwierig keit durch Verwendung von platinierten Elektroden, genügend hoher Bad widerstände und genügend hoher Frequenzen beheben. o Auf Hochtemperaturleitfähigkeitsmessungen (z. B. an Schlacken bei 1600 c) lässt sich diese Methode indes nicht übertragen, da die Platinierung bei den hohen Temperaturen ihre Wirksamkeit verliert, die Badwiderstände aus Gründen einer Temperaturkonstanz auf ein Mindestmass begrenzt werden müssen und der Frequenzbereich in den bisherigen Arbeiten dadurch be grenzt war, dass die Trennung von Messbrücke und Messplatz, wie sie aus Gründen d~r Temperaturstrahlung notwendig ist, eine Verfälschung der Messergebnisse durch Blindkomponenteneinflüsse, wie sie sich besonders stark für höhere Frequenzen bemerkbar machen, zur Folge hatte. Man be half sich daher in den bisherigen Arbeiten durch Anwendung einer Extra polationsmethode, die auf Grund der Ergebnisse der vorliegenden Arbeit als Näherungslösung analysiert wurde, deren zu Grunde liegende Gesetz mässigkeiten auf den mehr oder weniger zufälligen Einfluss verschiedener Parameter wie Platinierungszeit, Stromliniendichtestreuung der Elektro dentypen und Blindkomponenteneinflüsse der Brücke zurückgeführt werden konnten. Die Extrapolationsnäherungsmethode wurde daher durch eine nun mehr nachweislich exakt arbeitende Messmethode ersetzt. Der beschrittene Weg führt über eine stufenweise Neuentwicklung des Thomsonbrückentypes, mit dessen Endtyp es erstmals gelungen ist, eine Niveauverschiebung in den induktiven bzw. kapazitiven Abgleichsbereich einer kapazitiv bzw. induktiv verschalteten Brücke vorzunehmen, wodurch eine sinnvolle Eichung der Brücke mit rein Ohmschen Festwiderständen überhaupt erst möglich wird.
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