Entwicklung einer Einrichtung zur Prüfung von Förderseilen nach dem magnetinduktiven Verfahren
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1961
Abbildungen
mit 79 Abbildungen
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
74
Maße (L/B/H)
29.7/21/0.5 cm
Gewicht
228 g
Auflage
1961
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-03610-4
Förderseile werden im wesentlichen bisher auf Grund äusserer Besichtigung beurteilt. Äussere Drahtbrüche, d. h. Drahtbrüche, die sich an der Ober fläche des Seiles befinden, können im allgemeinen durch Augenschein wahrgenommen werden. Ausserdem gibt es verschiedene dem Sachverständigen geläufige Kennzeichen zur Beurteilung eines Seiles. So stellt man z. B. fest, wie stark die Aussendrähte verrostet oder verschlissen sind und prüft den Zustand der Flechtung und Änderungen des Seildurchmessers so wie der Schlaglänge der einzelnen Litzen an verschiedenen Stellen des Seiles. Auf den Zustand im Seilinnern kann der Prüfende von der Be schaffenheit der Seiloberfläche ausgehend Rückschlüsse ziehen. Bis zu einem gewissen Grade lässt sich in manchen Fällen auch durch Abklopfen mit einem Hammer auf den inneren Zustand eines Seiles schliessen. In Zweifelsfällen lässt der Prüfende das Seil aufdrehen oder veranlasst das Herausschlagen eines äusseren Drahtes, um allseitig diesen Draht und die dann sichtbare Oberfläche eines Drahtes der nächsten, tieferen Draht lage in der Drahtbruchlücke beurteilen zu können. Die Anwendung dieser, unter Umständen recht umständlichen Verfahren, ist jedoch nur stellen weise am Seil möglich und erlaubt daher nicht immer die sichere Beurtei lung des Seiles über seine ganze Länge. Förderseile gewöhnlicher Mach art, die im allgemeinen aus sechs um einen Hanfkern geschlagenen Litzen bestehen (Abb. 1), lassen sich durchweg durch die visuelle Prüfung hin reichend genau beurteilen, da ein grosser Teil der Drähte (die Aussen drähte der Litzen) nach jeder Schlaglänge wieder an die Seiloberfläche tritt.
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