Standzeituntersuchungen und Verschleißmessungen mit radioaktiven Isotopen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1958
Abbildungen
mit 32 Abbildungen
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
49
Maße (L/B/H)
29.7/21/0.4 cm
Gewicht
172 g
Auflage
1958
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-04046-0
Zerspanungsversuche werden zur Prüfung der Zerspanbarkeit von Werkstück stoffen und der Schneideigenschaften von Werkzeugstoffen durchgeführt (1). Von besonderer Bedeutung für die Beurteilung des Zerspanungsvorganges ist die Standzeit, weil man aus ihr die im Betrieb anwendbaren wirtschaftli chen Schnittbedingungen entnehmen kann. Dabei ist zu unterscheiden zwi schen der Temperaturstandzeit T und der Verschleissstandzeit T', die nicht miteinander verglichen werden können. Im ersten Fall wird die Standzeit durch die auftretenden Temperaturen begrenzt, d.h. durch Trenn-, Verfor mungs- und Reibarbeit wird die Schneide so stark erwärmt, dass die Warm härte des Schneidstoffes überschritten wird und das Werkzeug erliegt. Im anderen Fall wird die Standzeit durch einen gewissen wirtschaftlich noch tragbaren Verschleiss auf Span- und Freifläche begrenzt. Bei Hartmetall sind die Leistungsgrenzen infolge der hohen Warmhärte durch den Werkzeugv~rschleiss gegeben. Schnellstahlversuche werden meist bis zum Erliegen durch ~emperatureinwirkung (Blankbremsung) durchgeführt. Werk zeugverschleiss bzw. Erliege-Zeitpunkt bilden die Messgrössen für die wich tigsten Zerspanungsprüfverfahren. 2. ZerspanungspTÜfverfahren 2.1 Langzeitversuche Das umfassendste Prüfverfahren ist der Langzeitversuch. Hierbei wird un ter betriebsüblichen Zerspanungsbedingungen gedreht und der Verschleiss auf Frei- und Spanfläche bis zum Erreichen eines bestimmten Kriteriums laufend erfasst. Die Messung des Verschleisses auf der Spanfläche geschieht meist durch Aufnahme des Verschleissprofiles senkrecht zur Hauptschneide im Bereich der halben Spantiefe. Der Verschleiss auf der Freifläche wird mit einem grossen Werkstattmikroskop gemessen. Bei Langzeitversuchen ist es also möglich, den Verschleiss auf Span- und Freifläche nach Grösse und Form an zugeben.
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