Klinische und experimentelle Untersuchungen über die Transplantation autoplastischer Spongiosa
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1970
Abbildungen
IV, mit 68 Amit 9 Abbildungenngen, 9 Abb. in Farbe., farbige Illustrationen, schwarz-weiss Illustrationen
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
93
Maße (L/B/H)
23.5/15.5/0.6 cm
Gewicht
190 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-540-04860-2
Die operative Knochenbruchbehandlung hat in den letzten Jahren eine starke Zunahme ihrer Indikationen erfahren. Unter Zuhilfenahme metallischer Fremdkörper lässt sich zumeist eine sog. übungsstabile Osteosynthese erreichen. Trotzdem hat die Knochentransplantation bei diesen Verfahren und anderen Anwendungsgebieten ihre Berechtigung. Defekte und Inkongruenzen bei Trümmerbrüchen oder Falschgelenken werden mit Knochentransplantaten aufgefüllt. Ebenso werden Knochen höhlen nach Entfernung gutartiger Tumoren in gleicher Weise behandelt. Neben dieser Eigenschaft als Füllsubstanz ist vor allem aber die osteo genetische Potenz des Pflänzlings von grosser Bedeutung für die Heilung der Knochenwunde. Allo-, homo- und heterologe Spongiosa- und Corticalisspäne stehen zur Verfügung. In der vorliegenden Schrift hat mein früherer Mit arbeiter, Herr Schramm, die ausgezeichneten Eigenschaften des auto logen Spongiosaspanes im Tierexperiment mit neuen Methoden der Auf arbeitung bewiesen. Das weitverzweigte Maschenwerk dieses Gewebes gewinnt in einem gut durchbluteten Lager schnellen und guten Anschluss an das Wirtsgewebe. Bei der durch die Osteosynthese gewährleisteten Stabilität ist keine Schienung mit dem "Knochenprügel" Lexers aus Corticalis mehr erforderlich. Der ungestörte Ein- und Umbau der Spongiosa ist durch die absolute Ruhigstellung gesichert. Die klinischen Anwendungsbereiche und die operative Methodik, wie sie am "Berg mannsheil" Bochum gehandhabt werden, kommen zur Darstellung. Die experimentell gesicherten Ergebnisse ergänzen in vorzüglicher Weise die in der Praxis erarbeiteten klinischen Erfahrungen. Die Monographie sollte die gute operative Methode einem weiten Kreis von Kollegen erschliessen. Herr Professor Dr. Dr. med. h. c. Heinz Bürkle de la Camp vollendet am 3. 6. 1970 sein 75. Lebensjahr.
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