"You too can be like us" Der Einfluss amerikanischer Filme auf den Demokratisierungsprozess in Deutschland nach 1945
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.07.2013
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
152
Maße (L/B/H)
22/15/1 cm
Gewicht
244 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-47385-8
Billy Wilder berichtete im Jahr 1945 von folgender persönlicher Begegnung in Berlin: "Ich hatte einen deutschen Fahrer, und der Dialog zwischen uns spielte sich etwa folgendermassen ab: ,Diese Wahl in Grossbritannien - jetzt wo dieser Attlee Churchill besiegt hat, was wird Churchill tun?' ,Ich nehme an, er bleibt in der Politik. Oder er schreibt ein Buch oder er malt.' ,Vielleicht wird er einen Putsch machen, nicht wahr?' ,Das glaube ich nicht.' ,Sie meinen, er wird nicht einmal Attlee erschiessen wollen?' ,Nein, das glaube ich nicht.' ,Sind Sie sicher?'" Die Demokratisierung der Deutschen war vornehmstes Ziel US-amerikanischer Besatzungspolitik ab 1945. Eine klare Definition von Demokratie fehlte. Vielmehr galt das Motto "You Too Can Be Like Us" wie David Ellwood 1992 schrieb. Dabei mussten die Deutschen nicht nur über Rechte und Pflichten des demokratischen Staatsbürgers aufgeklärt werden. Nein, in erster Linie musste sich ihre Vorstellung von Freiheit und Demokratie wandeln. Ein Mittel der Wahl: Kino! Das Vorurteil, amerikanische Filme hätten sicher enorm zu dieser Demokratisierung beigetragen, drängt sich auf. Was ist dran an diesem Vorurteil?
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