Friedrich Schillers "Kabale und Liebe". Die Intrige als Katalysator einer inneren Krise
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.07.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-44684-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel von Friedrich Schillers drittem Jugenddrama, dem bürgerlichen Trauerspiel "Kabale und Liebe", lässt bereits auf einen engen kausalen Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen schliessen. Es ist die Liebe zwischen dem Adligen Ferdinand von Walter und der bürgerlichen Tochter eines Musikers, Luise Millerin, gemeint, die - so scheint es - durch eine Kabale zerstört wird. Diese höfische Intrige, angezettelt von Ferdinands Vater, Präsident von Walter, seinem Sekretär Wurm und der Lady Milford, treibt Ferdinand so weit, seine Geliebte und sich selbst durch Gift zu töten. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch die Frage, ob äussere Einflüsse die Macht besitzen, wahre Liebe in todbringenden Hass umzuwandeln, denn dass ihre Liebe stark und sogar himmlisch sei, davon sind beide Figuren, sowohl Ferdinand als auch Luise, überzeugt. Man muss also untersuchen, welchen Anteil die Kabale am Scheitern der Liebe tatsächlich hat oder ob sie nur der Katalysator für eine bereits vorhandene Krise in der Beziehung zwischen der Bürgerstochter und dem Major ist.In der vorliegenden Arbeit beleuchte ich die innere Problematik zwischen zwei Figuren, die verschiedener kaum sein könnten. Dabei gehe ich auf die einzelnen Ursachen der Verständnisbarrieren zwischen Luise und Ferdinand ein: auf ihre unterschiedliche Herkunft und Erziehung, ihr Vaterverhältnis und ihre moralischen sowie religiösen Vorstellungen.
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